David Alaba steht vor einer schicksalhaften Entscheidung in seiner Karriere. Medienberichte deuten darauf hin, dass der Verteidiger Real Madrid im Sommer 2025 verlassen könnte. Ein möglicher Rückkehr zu seinem ehemaligen Verein, dem FC Bayern München, könnte dabei im Raum stehen. Der Grund für den möglichen Abschied liegt in einem geplanten Kaderumbau unter dem neuen Trainer Xabi Alonso, wie vienna.at berichtet.
Die Situation für Alaba ist jedoch angespannt, da er seit seinem Kreuzbandriss im Dezember 2023 und einem aktuellen Meniskusriss nur 14 Pflichtspiele in der laufenden Saison absolviert hat. Letzterer Riss, der ihm zugefügt wurde, führte zur vorzeitigen Beendigung seiner Saison, wie tz.de berichtet. Real Madrid hat bereits bekannt gegeben, dass für Alaba möglicherweise eine Operation notwendig wird, um die Verletzung zu behandeln, was seine bereits anhaltenden Probleme weiter verkomplizieren könnte.
Verletzungsgeplagt und unter Druck
Alaba, der im Juni 33 Jahre alt werden wird, hat eine verletzungsreiche Vergangenheit, die ihm in den letzten Jahren stark zu schaffen gemacht hat. Nach einem Kreuzbandriss, der auch den Meniskus beschädigte, benötigte seine Rehabilitation bis Januar 2025, und das gesamte Jahr 2024 verpasste er aufgrund dieser Verletzung. Im Februar 2025 folgte ein Rückschlag durch eine Adduktorenverletzung am linken Bein, was seine Rückkehr auf das Spielfeld zusätzlich erschwerte. Real Madrid steht nun vor der Herausforderung, dass Alaba seit seiner Verletzung nicht mehr auf dem gewohnten Top-Niveau spielt und gleichzeitig zu den Bestverdienern im Kader gehört, ohne diesen Status derzeit rechtfertigen zu können.
Die Interne Streichliste bei Real Madrid, auf der Alaba gelistet ist, besteht nicht nur aus ihm, sondern auch aus Spielern wie Rodrygo und Tchouaméni, die ebenfalls mit einem möglichen Abgang in Verbindung gebracht werden. Für den FC Bayern München hingegen ist Alaba nach wie vor von Interesse, insbesondere da die Mannschaft Defensivverstärkung sucht. Dayot Upamecano zeigt schwankende Leistungen, Min-jae Kim ist verletzt und Eric Dier könnte den Verein verlassen. Ein ablösefreier oder kostengünstiger Transfer für Alaba scheint daher nicht ausgeschlossen, da er das Umfeld in München gut kennt und für die Bayern eine Identifikationsfigur darstellt.
Die Zukunft von Alaba im Ungewissen
Alaba hat in seiner Zeit beim FC Bayern München 431 Pflichtspiele absolviert und galt als einer der besten Verteidiger Europas. Dennoch wirft seine Verletzungshistorie Fragen auf, ob er bereit ist, eine dominante Rolle im Team zu übernehmen, sollten die Bayern tatsächlich Interesse an einer Rückkehr zeigen. Das Ende seines Vertrages in Madrid im Jahr 2026 bedeutet, dass Real Madrid nur noch in diesem Sommer eine Ablöse erzielen kann. Während Alaba sich in Madrid wohlfühlt, ist unklar, ob er nach dieser Verletzung überhaupt zurückkehren und seinen Platz im Stammteam zurückerobern kann.
Die teils verletzungsgeplagte Vergangenheit nicht nur von Alaba, sondern auch anderer Spieler in der Bundesliga hat in den letzten Saisons vermehrt die Performance der Teams beeinflusst. Laut fussballverletzungen.com ist das Knie eine der häufigsten verletzten Körperteile in der Bundesliga und zeigt, wie gesundheitsrelevant die Phase der Rehabilitation für Alaba und andere Akteure in der Liga ist.