Torrausch in Deutschlandsberg: St. Andrä/Höch besiegt Stainz in einem Fußballkrimi
Heute ist der 17.10.2026 und in Deutschlandsberg ging es ordentlich zur Sache! Die Partie zwischen SC Strasser Bau Stainz 1922 und dem FV Malerbetrieb Haring St. Andrä/Höch bot alles, was das Fußballherz begehrt. Mit einem Endstand von 3:5 war es ein wahres Torfest, das die Fans in den Bann zog.
Bereits früh in der ersten Halbzeit zeigte St. Andrä/Höch, dass sie nichts zu verschenken hatten. In der 5. Minute brachte Miha Kokol die Gäste mit 1:0 in Führung. Felix Resch legte in der 21. Minute nach und stellte auf 2:0. Stainz, der ohne die beiden Schlüsselspieler Amin Radic und Christopher Kowatschitsch antreten musste, ließ sich jedoch nicht entmutigen. In der 32. Minute erzielte Gerhard Gasser per Elfmeter den Anschlusstreffer zum 1:2.
Spannender Spielverlauf
Nach der Halbzeitpause brannte es auf dem Platz. Stainz kam mit frischem Elan zurück und glich in der 51. Minute durch einen Freistoß von Aleksandar Radic aus. Kaum zehn Minuten später drehte Stainz das Spiel und ging mit 3:2 in Führung – was für ein Comeback! Doch die Freude hielt nicht lange an. Ein unglückliches Eigentor von Philipp Schleinzer in der 70. Minute führte zum 3:3-Ausgleich.
In der Schlussphase wurde es dann richtig dramatisch. Gerhard Gasser hatte die Chance, Stainz erneut in Führung zu bringen, scheiterte jedoch in der 83. Minute mit einem Elfmeter nach einem Handspiel. St. Andrä/Höch lauerte auf seine Gelegenheit und nutzte sie eiskalt. Christoph Reiterer verwandelte in der 88. Minute ebenfalls einen Elfmeter und brachte sein Team mit 4:3 in Führung. Zum krönenden Abschluss erzielte Clemens Zechner in der 90. Minute das 5:3. Ein bitterer Nachmittag für Stainz, der Matchballspender, Tierarzt Matthias Weber, konnte nur mitfühlen.
Fazit des Spiels
Diese Begegnung war ein Paradebeispiel für die Unberechenbarkeit des Fußballs. Stainz zeigte eine starke Leistung, konnte jedoch die nötigen Punkte nicht einfahren. Am Ende standen sie mit leeren Händen da, während St. Andrä/Höch jubeln durfte. Die Fans beider Seiten waren am Ende der Partie zufrieden – das war Fußball, wie man ihn liebt: spannend, emotional und voller Überraschungen!
