Heute ist der 22.05.2026 und wir schauen uns mal das spannende Impulsprogramm digi4Wirtschaft an, das vom Land Niederösterreich und der Wirtschaftskammer NÖ finanziert wird. Dieses Programm hat sich zum Ziel gesetzt, die Digitalisierung in niederösterreichischen Unternehmen voranzutreiben. Ja, richtig gehört! Es geht darum, neue Technologien einzuführen und diese clever in die bestehenden Prozesse der Betriebe zu integrieren. Im vergangenen Jahr durften bereits elf Unternehmen für ihre erfolgreichen KI-Projekte jubeln.
Ein paar Beispiele gefällig? Die Bäckerei Hager aus St. Pölten hat KI eingesetzt, um die Planung zu verbessern und frisches Gebäck bis Ladenschluss anzubieten – eine echte Win-win-Situation, die auch der Verschwendung entgegenwirkt! Auch die Landgarten GmbH hat die Digitalisierung ergriffen und nutzt KI, um die Effizienz und Nachhaltigkeit bei der Produktion von Biosnacks zu steigern.
Vielfalt der Projekte
Die Druckerei Berger hat KI dafür genutzt, ihre Abläufe und das Datenmanagement zu optimieren. Und dann gibt es da noch Schorm Mehrwegbecher, die ihre Bestellabläufe digitalisiert haben – einfach genial, oder? Auch im Logistikbereich hat BTG ein KI-Dispositions-Tool implementiert, um LKW-Transporte effizient zu planen. Die GG Group aus Poysdorf ist mit der Digitalisierung ihrer Produktions- und Geschäftsprozesse einen Schritt weiter gegangen. Und die HAAS Garten-, Dach- und Landschaftsbau GmbH? Die hat eine App zur digitalen Zeiterfassung eingeführt – was für ein Fortschritt!
Das Impulsprogramm bietet verschiedene Förderschienen an, darunter die beliebten digi Kickstart und digi Assistent, die über den TIP – Technologie- und InnovationsPartner abgewickelt werden. Leider müssen wir an dieser Stelle erwähnen, dass das Budget für die Förderschiene digi Investition: data mittlerweile ausgeschöpft ist. Anträge mussten über die Förderstelle des Landes NÖ oder die NÖBEG eingereicht werden.
Der digitale Wandel und seine Bedeutung
Der digitale Wandel ist ein Thema, das uns alle betrifft. In Österreich sind erstaunliche 99,8 % der Unternehmen kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die etwa 70 % der Arbeitsplätze sichern. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen diese Unternehmen alte Praktiken überdenken und neue Arbeitsweisen adaptieren. Hier kommt das Förderungsprogramm KMU.DIGITAL ins Spiel. Es unterstützt KMU dabei, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und hat seit 2017 schon über 25.000 Beratungs- und Umsetzungsinitiativen mit einem Budget von rund 25 Millionen Euro gefördert.
Eine kürzliche Evaluierung hat die Wirksamkeit und Akzeptanz des Programms bestätigt. KMU nutzen die Förderung, um ihre Digitalisierungsprojekte voranzutreiben. Mit dem neuen Fokus auf nachhaltige Transformationen werden Aspekte wie Effizienzsteigerung durch E-Commerce und Ressourcenoptimierung durch digitale Verwaltung unterstützt. Der Zeitraum 2024-2026 sieht sogar 35 Millionen Euro für die digitale und nachhaltige Transformation von KMU vor – ein echtes Zeichen für die Zukunft!
Interessierte finden weitere Informationen zu diesen Initiativen auf www.kmudigital.at. Es bleibt spannend, wie sich die Digitalisierung in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird!