Am Mittwoch, dem 20. Mai, wird in Innsbruck eine ganz besondere Ausstellung eröffnet: „Du bis Ich: Die Sammlung Krinzinger“. Die Eröffnung beginnt um 19.00 Uhr und verspricht, ein spannendes Erlebnis für Kunstliebhaber und Neugierige gleichermaßen zu werden. Kuratiert von Véronique Abpurg, die auch für die Heidi Horten Collection in Wien tätig ist, zeigt die Ausstellung eine faszinierende Sammlung von Kunstwerken und Objekten aus der Hand des Innsbrucker Künstlers Matthias Krinzinger.

Die Sammlung selbst ist ein buntes Potpourri aus klassischen Sammelobjekten wie Briefmarken, Münzen, Mineralien und sogar Zigarettenpäckchen, ergänzt durch zeitgenössische Kunst. Jedes Stück hat seine eigene Geschichte – gefunden, gekauft, getauscht oder geschenkt. Diese Objekte sind nicht einfach nur Dinge; sie stellen Verbindungen her zwischen ihrer Herkunft, Materialität und der künstlerischen Praxis Krinzingers. Man könnte sagen, sie bilden ein dynamisches Beziehungsgeflecht, das ständig neu interpretiert und arrangiert werden kann. Und das ist ja wirklich spannend!

Ein Blick auf Matthias Krinzinger

Matthias Krinzinger, geboren 1982 in Innsbruck, ist nicht nur Künstler, sondern auch ein aktiver Teil der Kunstszene Österreichs. Sein Studium der Bildhauerei und Medienkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien hat er zwischen 2007 und 2012 absolviert, und das Diplom erhielt er bei Martin Walde. Sein künstlerisches Schaffen ist vielfältig und reicht von ortsspezifischen Arbeiten bis hin zu öffentlichen Raum Projekten, wie „Magic Carpet“ in Zagreb oder „Kleinvieh macht auch Mist“ in Salzburg. Diese Projekte zeigen, wie sehr Krinzinger daran interessiert ist, Kunst in den Alltag zu integrieren.

Über die Jahre hat er etliche Preise und Stipendien gewonnen, darunter den Förderpreis für zeitgenössische Kunst des Landes Tirol und das Arbeitsstipendium des Landes Tirol. Es ist beeindruckend zu sehen, wie seine Werke in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen, wie dem Museum für angewandte Kunst in Wien oder der Kunstsammlung der Stadt Innsbruck, vertreten sind.

Rahmenprogramm und Veranstaltungen

Zur Ausstellung gehört ein spannendes Rahmenprogramm. Am Freitag, dem 29. Mai, findet die Kreativ-Werkstatt „Atelier 6020. Sammeln“ für Erwachsene und Jugendliche ab 13 Jahren statt, von 15.00 bis 17.00 Uhr. Für die kleinen Kunstliebhaber gibt es Workshops: „Atelier 6020 kids. Sammelsurium“ für Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren, die am 10. Juni und 15. Juli, jeweils von 15.00 bis 16.30 Uhr, stattfinden. Alle Veranstaltungen sind kostenlos, allerdings ist eine Anmeldung erforderlich – also nicht vergessen!

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Die Galerie hat außerdem großzügige Öffnungszeiten: Montags und dienstags von 14.00 bis 19.00 Uhr, mittwochs bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr und samstags von 10.00 bis 17.00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen bleibt sie geschlossen. So gibt es viele Gelegenheiten, die Ausstellung zu besuchen und sich von den Kunstwerken inspirieren zu lassen.

Inklusion in der Kunst

Ein wichtiger Aspekt, den man nicht aus den Augen verlieren sollte, ist die Inklusion in Museen und Galerien. Diese umfasst weit mehr als nur physische Barrierefreiheit. Das Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen die selbständige Planung und den Besuch im Museum zu ermöglichen. Inklusive Formate für Veranstaltungen, Führungen und Workshops sind entscheidend, um Kunst für alle erlebbar zu machen. Beispielsweise bietet das Kunstmuseum Lentos in Linz Führungen in Gebärdensprache an und spezielle Texte in einfacher Sprache, sowohl analog als auch digital. Solche Angebote sind wichtig, um Kunst wirklich für jeden zugänglich zu machen.

Die Eröffnung der Ausstellung „Du bis Ich: Die Sammlung Krinzinger“ könnte ein weiterer Schritt sein, um die Kunstszene in Innsbruck inklusiver zu gestalten. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Ausstellung entwickeln wird und welche Geschichten die Objekte erzählen werden.