Heute ist der 17.05.2026 und in der Inneren Stadt von Wien herrscht eine ganz besondere Atmosphäre. Das „Crossfields Australian Pub“ ist am Samstagabend bis auf den letzten Platz gefüllt. Hier trifft sich die Eurofan-Gemeinde, um das große Finale des Eurovision Song Contests (ESC) zu verfolgen. Das Pub fungiert nicht nur als Eurofan Café, sondern ist auch offizieller Pate des teilnehmenden ESC-Landes Australien. Die Vorfreude ist greifbar – die Lokalbetreiberin Karoline Klezl kann es kaum erwarten, das Spektakel zu erleben.

Katrina und ihre 19-jährige Tochter sind extra aus Australien angereist und setzen große Hoffnungen auf den Sieg ihres Landes. Sie verfolgen den ESC normalerweise aus der Ferne, doch heute sind sie mittendrin. Australien hat laut den Quoten gute Chancen, auf Platz zwei zu stehen, und der Beitrag „Eclipse“ wird von der talentierten Delta Goodrem gesungen. Im Pub sind viele Gäste in Fan-Schals und -Shirts gekleidet, was die Stimmung noch lebhafter macht.

Feierlaune in Wien

Die Stimmung im „Crossfields“ ist ausgelassen. Mitch und Craig, die durch ihren Fanclub auf das Pub aufmerksam wurden, fühlen sich hier wohl und hoffen auf einen Sieg Australiens. Auch Luke und Leane aus Großbritannien feiern mit und haben den australischen Fanclub beim Semi-Finale kennengelernt. Es ist ein bunter Mix aus Nationalitäten und Kulturen, vereint durch die Liebe zur Musik und zum Wettbewerb.

Doch nicht nur im „Crossfields“ wird gefeiert. Im „Gschamster Diener“ im 6. Bezirk sind die Finnen in Feierlaune und zelebrieren ihren Beitrag „Liekinheitin“ von Linda Lampenius und Pete Parkkonen. Die Gäste tanzen, klatschen und singen laut mit. Toni, ein Besucher aus Finnland, weiß genau, was das für sein Land bedeutet: Der ESC ist hier eine große Sache! Pihla und Heta, zwei finnische Studentinnen in Wien, feiern mit einer großen Gruppe und das Gefühl der Zusammengehörigkeit ist unübersehbar. „Wir sind wie eine Familie“, sagt Pihla begeistert. Vilhelm, ein weiterer Fan, hebt die Bedeutung des finnischen Beitrags in Landessprache hervor – ein stolzer Moment für alle Anwesenden.

Australien beim ESC

Delta Goodrem, die Australien beim ESC 2026 vertreten hat, hat mit ihrem Beitrag „Eclipse“ nicht nur die Herzen der Fans erobert, sondern auch eine beeindruckende Performance abgeliefert, die mit über 7.000 Swarovski-Kristallen geschmückt war. Es war ein spektakuläres Ereignis, das den 70. Geburtstag des ESC feierte. Goodrem war eine der Favoritinnen und ihre Darbietung beinhaltete einen dramatischen Klavier-Solo, das zwar von der Kamera etwas verdeckt wurde, aber dennoch für Gänsehaut sorgte. Australien, das erstmals 2014 mit Jessica Mauboy am ESC teilnahm, hat sich seitdem stark etabliert.

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Die Konkurrenz war mit 35 Ländern, darunter viele Solo-Künstlerinnen, hart. Dennoch ist die Unterstützung für Australien ungebrochen – das zeigt sich auch hier in Wien. Nach dem Finale planen viele Fans, in die Innenstadt zu ziehen, um gemeinsam zu feiern – egal wie das Ergebnis ausfällt. Man redet bereits über Tickets für das nächste Jahr, die Vorfreude auf den ESC scheint nie zu enden.

Ein Blick zurück auf den ESC

Der Eurovision Song Contest hat eine lange Geschichte, die 1956 in Lugano begann. Damals nahmen sieben Länder teil, und die Idee, einen Wettbewerb für Musik zu schaffen, wurde von Marcel Bezençon ins Leben gerufen. Seitdem hat sich der ESC enorm weiterentwickelt und wird mittlerweile in vielen Ländern, auch außerhalb Europas, gefeiert. Mit der Teilnahme Australiens als assoziiertem Mitglied seit 2015 wurde der ESC noch internationaler. Jedes Jahr versammeln sich Millionen von Fans, um die aufregendsten Musiktalente der Welt zu feiern.

Die Bedeutung des Wettbewerbs ist nicht zu unterschätzen. Er hat viele internationale Stars hervorgebracht und wird von Fans aus aller Welt geliebt. So auch heute hier in Wien, wo die Leidenschaft für Musik und Wettbewerb die Menschen zusammenbringt.