Feuerwehrjugend im Einsatz: Zukunftshelden aus Feldkirchen zeigen ihr Können
Am 20. September 2026 war es endlich soweit: In Feldkirchen fand die große Übung der Feuerwehrjugend im Abschnitt 7 statt. Rund 70 motivierte Jugendliche, zwischen 10 und 16 Jahren, aus Kalsdorf, Werndorf, Wagnitz, Seiersberg und natürlich auch Feldkirchen, waren angereist, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und neue Kenntnisse zu gewinnen. Die Aufregung war förmlich greifbar, als die Teilnehmer sich auf die verschiedenen Stationen vorbereiteten. Was genau auf sie wartete? Das war eine spannende Mischung aus Theorie und Praxis!
Die Organisatoren, der Abschnitts-Jugendbeauftragte Harald Wilfling und Michael König von der Freiwilligen Feuerwehr Feldkirchen, hatten ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. So konnten die Jugendlichen unter anderem die Bedienung eines Krans erlernen, einen Blick in die faszinierende Welt der Unterwasser-Drohnen werfen und mit einem Tunnelfahrzeug üben. Auch das Spiel „heißer Draht“ wurde angeboten, was nicht nur für viel Spaß sorgte, sondern auch die Konzentration und Geschicklichkeit der Teilnehmer förderte. Und dann war da noch das Zielspritzen mit Wasserstrahlen – ein echter Hit bei den Jugendlichen!
Die Ausbildung der Feuerwehrjugend
Die Veranstaltung war nicht nur ein großer Spaß, sondern hatte auch ein wichtiges Ziel: den Feuerwehrnachwuchs zu fördern und ihnen eine praktische Ausbildung zu bieten. Die Feuerwehrjugendmitglieder durchlaufen eine umfassende Basisausbildung, die sie auf einen möglichen weiteren Dienst in der Feuerwehr vorbereitet. Themen wie Fahrzeug- und Gerätekunde, erste Löschhilfe, Funktechnik und sogar Erste Hilfe stehen auf dem Lehrplan. Das klingt alles sehr spannend, oder?
Die Ausbildung erfolgt unter der Leitung des Feuerwehrjugendbeauftragten in den jeweiligen Feuerwehren. Jährliche interne Erprobungen helfen dabei, den Wissensstand der Mitglieder zu überprüfen. Und das Beste: Bei erfolgreichem Abschluss winken Auszeichnungen wie das Wissensspielabzeichen oder sogar Abzeichen in Bronze, Silber oder Gold. Wer das Wissenstestabzeichen in Gold erlangt, hat die höchste Ausbildungsstufe erreicht – das ist schon etwas Besonderes!
Früh übt sich, was ein Meister werden will
Aber nicht nur die Jugendlichen im Alter von 10 bis 16 Jahren sind wichtig für die Feuerwehr, auch die ganz Kleinen kommen nicht zu kurz! In verschiedenen Bundesländern, wie Niederösterreich und Burgenland, gibt es bereits Pilotprojekte für Kinder unter 10 Jahren. Hier sollen die Kids spielerisch an die Feuerwehr herangeführt werden. Das ist eine tolle Möglichkeit, um frühzeitig Interesse zu wecken und soziale Kompetenzen zu vermitteln. Wer weiß, vielleicht steht der nächste Feuerwehrmann oder die nächste Feuerwehrfrau ja schon in der Grundschule in den Startlöchern!
Insgesamt zeigt sich, dass die Feuerwehrjugend nicht nur eine wichtige Stütze für die Freiwillige Feuerwehr ist, sondern auch eine Plattform bietet, um Freundschaften zu schließen und Teamgeist zu entwickeln. Diese großartige Übung in Feldkirchen war ein weiterer Schritt in Richtung einer starken, engagierten Feuerwehrzukunft – und das nicht nur für die Jugendlichen, sondern auch für die gesamte Gemeinschaft.
