Turbulente Torflut: Feldkirchen erleidet Niederlage im Schützenfest gegen St. Pantaleon
Am Samstag, dem 26. September 2026, fand in der 2. Klasse Süd-West ein spannendes, wenn auch turbulentes Spiel statt, das für die Union Feldkirchen/Mattighofen alles andere als erfreulich endete. Die Mannschaft musste sich dem USV St. Pantaleon mit 6:4 geschlagen geben. Ein echtes Schützenfest – und das nicht nur aufgrund der vielen Tore. Die Zuschauer erlebten ein wildes Hin und Her, das die Emotionen hochkochen ließ.
Die Partie begann vielversprechend für Feldkirchen. In der 7. Minute brachte Laurenz Seidl seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Doch die Freude währte nicht lange. Nur wenige Minuten später, in der 23. Minute, glich Julian Gerhartinger für St. Pantaleon aus und schoss die Gastgeber gleich darauf mit einem weiteren Treffer in Führung. Es folgten zwei weitere Tore von Gerhartinger und Patrick Sacher, die das Spiel auf 4:1 für St. Pantaleon drehten. Feldkirchen gab sich jedoch nicht geschlagen und verkürzte durch Seidl und Hannes Meixner auf 4:3. Doch nach der Halbzeit kam der Schock: Gerhartinger schnürte seinen Viererpack und erhöhte auf 6:3. Schließlich konnte Florian Egger in der 69. Minute noch auf 6:4 für Feldkirchen verkürzen – doch das war nicht genug.
Fehlende Einstellung und defensive Schwächen
Der Sektionsleiter von Feldkirchen, Franz Josef Katzdobler, fand nach der Partie klare Worte. „Die Einstellung hat gefehlt“, erklärte er, und kritisierte die defensive Stabilität seiner Mannschaft. Die Fehler gegen den Ball hätten sich einfach zu oft summiert. Katzdobler beschrieb diese Niederlage als die schlechteste Leistung seit langer Zeit. Ein harter Brocken, wenn man bedenkt, dass Feldkirchen nun mit 7 Punkten auf dem 7. Rang nach sieben Runden steht, während St. Pantaleon mit diesem Sieg den ersten in dieser Saison einfuhr und nun 4 Punkte auf dem Konto hat.
Die Schiedsrichterleistung von Martinkovic wurde als in Ordnung bewertet, was in solchen hitzigen Spielen oft nicht selbstverständlich ist. Die entscheidenden Punkte für Feldkirchen lagen klar auf der Hand: Einstellung, Wille und die Bereitschaft in den Zweikämpfen waren einfach nicht ausreichend. Ein Weckruf für die kommenden Spiele? Man wird sehen.
Ein Blick in die Zukunft
Für die Union Feldkirchen/Mattighofen bleibt nun keine Zeit für lange Gesichter. Die nächsten Herausforderungen in der Liga warten bereits. Bei der nächsten Partie wird die Mannschaft sicherlich alles daran setzen, um die Fehler der letzten Spiele abzulegen und wieder in die Erfolgsspur zu finden. Die Fans hoffen auf eine Reaktion und auf eine stärkere Leistung als in diesem wilden Spiel gegen St. Pantaleon.
