Am 1. Mai findet das mit Spannung erwartete Finale des UNIQA ÖFB Cups zwischen dem TSV Hartberg und dem Wolfsberger AC (WAC) statt. Der Anpfiff erfolgt um 17 Uhr im Wörthersee Stadion in Klagenfurt, das für nahezu 30.000 Zuschauer Platz bietet. Beide Teams bestritten erstmals in ihrer Vereinsgeschichte ein Endspiel im renommierten Bewerb, was die Vorfreude auf das Spiel noch steigert. Laut laola1 gab es kürzlich eine Diskussion über das Finale bei einem Stammtisch mit dem ehemaligen Spieler Andy Ogris und den Chefredakteuren Harald Prantl und Peter Rietzler.
Die Gegebenheiten für das Finale sind interessant: Hartberg hat in dieser Cup-Saison nur ein Gegentor kassiert und erzielte dabei insgesamt 23 Treffer. Das Team von Trainer Manfred Schmid hat sich in fünf Auswärtsspielen bis ins Finale gekämpft. Der WAC hingegen hat in dieser Saison, außerhalb der Elfmeterschießen, vier Gegentore eingesteckt und kommt auf 15 Tore. Im bisherigen Duell dieser Saison in der Bundesliga gewannen beide Mannschaften je einmal, wobei WAC einmal mit 3:0 und Hartberg einmal mit 3:2 siegte, wie in kleinezeitung berichtet wird.
Trainernotizen und Statistiken
Beide Trainer sind jahrgang 1971 und teilen sich ihre bisherige Bilanz: Von fünf direkten Duellen endeten zwei mit einem Sieg für jeden, während drei unentschieden ausgingen. Ogris, der selbst dreimal den ÖFB-Cup gewann, tippt auf einen spannenden Verlauf der Partie und erwartet ein mögliches Elfmeterschießen nach Verlängerung.
Der Cup selbst, der auf eine lange Tradition zurückblickt, wurde 1919 ins Leben gerufen und hat sich seitdem stetig entwickelt. In der laufenden Saison nehmen insgesamt 64 Teams teil. Rekordsieger ist der FK Austria Wien mit 27 Titeln, während der SK Sturm Graz den Titel in den letzten beiden Jahren gewann und damit die Chance besteht, dass der Pokal nun zum dritten Mal in Folge in die Steiermark geht. Laut Wikipedia ist die Trophäe 70 cm hoch, wiegt 12 kg und wird traditionell an den Sieger des Wettbewerbs überreicht.
Finanzielle Aspekte und Zuschauerzahlen
Beide Finalisten erhalten eine Prämie von 120.000 Euro und sind außerdem an den Einnahmen des Finalspiels beteiligt. In der aktuellen Cup-Saison kam es bereits zu insgesamt 261 Toren und 284 gelben Karten. Damit zeigt sich: Der Bewerb konnte trotz mäßiger Beliebtheit im Vergleich zur Bundesliga immer wieder für spannende Duelle und Überraschungen sorgen.
Am 1. Mai wird sich zeigen, welches der beiden Teams sich den begehrten Titel sichern kann. Die Fans dürfen sich auf ein spannendes Finale freuen, das ganz im Zeichen des österreichischen Fußballs steht.