Heute ist der 30.04.2026, und der Basketball hat die Stadt Wels fest im Griff. Am Samstag fand das erste Play-off-Spiel der Basketball-Superliga statt, bei dem die Flyers Wels gegen die BBC Nord Dragonz antreten mussten. Die Stimmung in der Halle war elektrisierend, doch die Freude über das Heimspiel währte nicht lange. Die Wels verloren knapp mit 80:89. Ein harter Schlag, vor allem, da die Gegner Play-off-Debütanten sind. Das macht die Niederlage umso schmerzhafter.
Zach Laput, Spieler der Grazer, war nach dem Auftakt gegen Wels nicht weniger emotional. Er sprach mit seinen Mitspielern über die Herausforderungen, die diese erste Begegnung mit sich brachte. „Für einige war das erste Play-off-Spiel eine neue Erfahrung, und die Intensität ist höher, als man es sich vorstellt“, so Laput. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten glaubt er, dass das Team das Talent hat, jeden Gegner in der Liga zu schlagen. Die Probleme sieht er eher als mentale Herausforderungen. „Wir müssen unser Ego zurückstellen, damit wir als Team funktionieren“, betont er. Das klingt nach einer wichtigen Lektion, die es zu lernen gilt.
Der Weg ins Halbfinale
Die Grazer konnten nach der Auftaktniederlage gegen Wels zwei Siege einfahren und stehen nun kurz davor, das Halbfinalticket zu buchen. Am Donnerstag um 19 Uhr wird sich zeigen, ob sie diesen Sprung schaffen können. Laput hebt hervor, wie wichtig es ist, im ersten Viertel stark aufzutreten, um Wels kein Momentum zu geben. Es ist ein Spiel der Nerven, und jeder Punkt zählt. Die nächste Runde steht bereits fest: Kapfenberg wartet. Ein echter Prüfstein!
Laput sieht sich nicht als den klassischen Führungsspieler, sondern betont, dass die Anführer von den Mitspielern wahrgenommen werden müssen. „Wir müssen uns gegenseitig unterstützen und mit Fehlern umgehen“, erklärt er und spricht damit die Teamchemie an, die in dieser entscheidenden Phase so wichtig ist. Das Engagement und die gegenseitige Unterstützung könnten den Unterschied machen zwischen einem Weiterkommen oder dem Aus.
Der Spieler Zach Laput
Für Laput ist die Verteidigung ein steinernes Fundament seines Spiels. „Um ein guter Verteidiger zu sein, braucht man Wille und körperliche Fitness“, sagt er mit einer Leidenschaft, die ansteckend wirkt. Er hat sich in dieser Saison auch bei den Assists weiterentwickelt, von zwei auf etwa fünf pro Spiel. Auch seine Wurfpräzision hat sich verbessert, besonders im mittleren Distanzbereich. Sein Idol? Stephen Curry, der in der Halle des Davidson College spielte, wo auch Laput seine Wurfkünste verfeinert hat. Der Vergleich ist zwar kühn, doch die Entwicklung des Spielers ist beeindruckend.
Die Liga ist hart umkämpft. So gewannen die Titelverteidiger Gunners Oberwart gegen die Kapfenberg Bulls mit 89:65, während die Traiskirchen Lions sich deutlich mit 83:60 gegen die Klosterneuburg Dukes durchsetzten. In diesem harten Wettbewerb ist jeder Sieg von großer Bedeutung. Die Spannung steigt, und die Fans können sich auf weitere packende Spiele freuen, während sie die Entwicklung ihrer Teams mitverfolgen.