Die Stadt Wels steht vor einem digitalen Umbruch. Ab Herbst 2026 wird die eww Gruppe in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft (öGIG) mit dem Ausbau eines hochmodernen Glasfasernetzes für Privathaushalte beginnen. Dieses Projekt ist nicht nur ein weiterer Schritt in die digitale Zukunft, sondern auch ein österreichweit einzigartiges Kooperationsmodell, das die Weichen für eine bessere Internetversorgung stellt.

Was bedeutet das für die Bürger von Wels? Ganz einfach: Sie erhalten Zugang zu stabilem Highspeed-Internet und können aus mehr als 20 Anbietern wählen – ein echter Gewinn für die Region! Derzeit sind viele Internetverbindungen in Wels noch auf Kupferkabel oder Mobilfunk angewiesen, die oft an ihre Grenzen stoßen. Das wird sich ändern. In den ersten zwei Jahren sollen rund 23.000 Menschen mit Glasfaser versorgt werden, und innerhalb von sieben Jahren wird die Zahl auf etwa 42.000 steigen. Das ist eine echte Aufwertung für die Stadt und ihre Bewohner.

Ein starkes Team für Wels

Die eww Gruppe bleibt Eigentümerin der Infrastruktur, während die öGIG das offene Netz betreibt. Diese Aufteilung ist nicht nur clever, sondern auch strategisch wichtig. Florian Niedersüß, Vorstandsvorsitzender der eww ag, hebt den wachsenden Bedarf an stabilem Highspeed-Internet hervor. Bürgermeister Dr. Andreas Rabl sieht das Projekt als einen entscheidenden Faktor für die Digitalisierung und die Entwicklung von Wels. „Glasfaser ist der Schlüssel zur Zukunft“, so Rabl. Die Infrastruktur wird nicht nur die Lebensqualität erhöhen, sondern auch den Standort Wels stärken.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die hohe Bandbreite und die stabile Internetqualität, die die Glasfaser-Technologie bietet. Diese Reserven sind entscheidend für zukünftige digitale Anwendungen. Alfred Pufitsch, CEO der öGIG, spricht von einer Win-win-Situation für alle Beteiligten und darüber, wie die Monopolstellung im Internetsektor aufgehoben wird. Das ist ein echter Fortschritt!

Ein Blick über die Grenze

Wenn wir über den Glasfaserausbau in Österreich sprechen, lohnt sich ein Blick nach Deutschland. Dort hat die Bundesregierung den flächendeckenden Glasfaserausbau in ihrem Koalitionsvertrag festgelegt. Ein Beschleunigungsgesetz sorgt für schnellere Genehmigungsverfahren – ein Modell, das auch in Österreich Schule machen könnte. Fast 99 Prozent der Haushalte in Deutschland haben Zugang zu Breitbandanschlüssen mit mindestens 16 Megabit pro Sekunde, und über 76 Prozent sogar zu Gigabitanschlüssen. Das zeigt, wie wichtig leistungsfähige Telekommunikationsnetze für die Zukunft sind. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger betont, dass diese Netze ein entscheidender Standortfaktor sind.

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In Deutschland hat sich der Glasfaserausbau bis Mitte 2024 fast verdoppelt. Ein beeindruckender Fortschritt, der auch in Österreich Ansporn sein sollte. In ländlichen Regionen gibt es immer noch Nachholbedarf, und Förderprogramme sollen dort helfen, wo kein marktgetriebener Ausbau möglich ist. Der geförderte Ausbau macht etwa 11,7 Prozent der versorgten Adressen aus – ein guter Anfang, aber es bleibt noch viel zu tun.

Standards und Normen für die Zukunft

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Normung im Glasfaserausbau. Tatsächlich gibt es zahlreiche Produktstandards, die von Planern, Herstellern und Betreibern zu wenig genutzt werden. Die Normenreihe VDE 0800 fasst wichtige Standards zusammen, die für den Ausbau von Glasfaserleitungen entscheidend sind. Unter anderem werden Materialanforderungen für FTTx-Breitband-Netze behandelt. Diese Normen sind nicht nur für die Qualität des Ausbaus entscheidend, sondern auch für dessen Langlebigkeit.

Die Normung ist ein oft übersehener, aber unerlässlicher Bestandteil des Glasfaserausbaus. Normen zur Druckprüfung von Rohrtrassen und zur Legung von Mikrorohrverbänden sind in Arbeit. Diese Standards helfen, Schäden zu vermeiden und die Effizienz des Ausbaus zu erhöhen. Schließlich soll der Anschluss an das Glasfasernetz nicht nur schnell erfolgen, sondern auch nachhaltig sein.

In Wels wird mit dem Glasfaser-Ausbau ein neues Kapitel aufgeschlagen. Die Stadt hat die Chance, sich digital neu zu erfinden und den Bürgern eine zukunftssichere Internetversorgung zu bieten. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich das Projekt entwickeln wird und welche positiven Auswirkungen es auf die Lebensqualität in Wels haben wird. Die Zeit für eine digitale Revolution in Österreich ist jetzt!

Die Quelle für diese Informationen ist Regionews.

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