Österreichs Handwerkshelden erobern Shanghai: Medaillenregen bei den WorldSkills 2026
Heute ist der 28.09.2026 und in Gmünd gibt es Grund zur Freude. Drei Fachkräfte aus dem Waldviertel haben bei den diesjährigen Berufsweltmeisterschaften in Shanghai großartige Erfolge gefeiert. Die Wettkämpfe, die in der beeindruckenden Mercedes-Benz-Arena stattfanden und vor 15.000 Zuschauern ausgetragen wurden, brachten für Österreich insgesamt zehn Medaillen ein. Wer hätte gedacht, dass unser kleines Bundesland so stark abschneiden würde?
Die Medaillenvergabe fand am Sonntagabend statt, und die Leistungen der österreichischen Teilnehmer:innen waren wirklich bemerkenswert. Unter den erfolgreichen Talenten ist Marcel Riener, ein Sanitär- und Heizungstechniker aus Niederösterreich, der mit einer Silbermedaille für seine hervorragenden Fähigkeiten ausgezeichnet wurde. Er ist der einzige Niederösterreicher mit einer Medaille und kann auf seine Leistung wirklich stolz sein.
Bronzene Erfolge im Betonbau
Doch nicht nur Marcel glänzte – Julian Gintner und Michael Pomassl, beide Betonbauer von der renommierten Firma Leyrer+Graf in Gmünd, schlossen sich ihm an und sicherten sich eine Bronzemedaille in ihrer Disziplin. Das ist ein starkes Zeichen für die Handwerkskunst, die in unserer Region praktiziert wird. Die beiden haben sich in einem internationalen Wettbewerb behauptet, der sicherlich nicht einfach war.
Insgesamt hat Österreich bei diesen WorldSkills 2026 in Shanghai bemerkenswerte vier Silber- und sechs Bronzemedaillen sowie 20 „Medals for Excellence“ gewonnen. Das ist eine beeindruckende Bilanz! Team Austria belegte den 7. Platz in der Nationenwertung, hinter großen Ländern wie China, der Schweiz und Frankreich. Ein starkes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass 32 von 48 österreichischen Teilnehmer:innen mit Medaillen zurückkehren konnten.
Best of Nation
Der Titel „Best of Nation“ ging an Andreas Landl, einen Fliesenleger aus Oberösterreich, der ebenfalls Silber gewann. Auch andere Bundesländer wie Vorarlberg und Tirol konnten Medaillen abräumen. Besonders hervorzuheben ist, dass 20 „Medals for Excellence“ an Teilnehmer:innen vergeben wurden, die mindestens 700 von 800 Punkten erreichten. Das zeigt den hohen Standard, den unsere Fachkräfte setzen!
Die Erfolge wurden von SkillsAustria-Präsident Josef Herk und Geschäftsführer Jürgen Kraft positiv kommentiert. Sie betonten, wie wichtig solche internationalen Wettbewerbe sind, um die Fähigkeiten und Talente der heimischen Jugend zu fördern und ins Rampenlicht zu rücken. Es ist einfach großartig zu sehen, wie unsere jungen Handwerker, trotz der Herausforderungen, die sie in einem solch wettbewerbsintensiven Umfeld meistern mussten, glänzen und auf internationaler Bühne für Österreich antreten.
Insgesamt lässt sich sagen, dass die Berufsweltmeisterschaften in Shanghai nicht nur eine Plattform für Wettbewerb waren, sondern auch ein Zeichen für die Qualität und das Engagement der österreichischen Fachkräfte. Der Stolz über die Leistungen der eigenen Landsleute ist wohl überall in Österreich spürbar. Man kann nur hoffen, dass dieser Erfolg viele junge Menschen inspiriert, ebenfalls eine Lehre zu beginnen und die Handwerkskunst zu schätzen.
