Punkteteilung im Derby: Absdorf und Gmünd enttäuschen in torlosem Duell
Heute ist der 26. September 2026 und die Luft in Gmünd ist frisch, während die Spannung vor dem Spiel zwischen dem SV Absdorf und dem SC Gmünd spürbar ist. Die Erwartungen sind hoch, aber die Realität sieht anders aus – das Match endet mit einem ernüchternden 0:0. Beide Teams tun sich schwer, ins Spiel zu kommen, Nervosität macht sich breit und der Spielfluss bleibt auf der Strecke. Mario Krumpöck, Sektionsleiter von Absdorf, kann seine Enttäuschung nicht verbergen. „Die erste Halbzeit war einfach indiskutabel“, so seine klare Ansage.
Die Zuschauer sehen ein Geduldsspiel, in dem sich die Spieler schwer tun, ihren Rhythmus zu finden. Nach der Halbzeit zeigt Absdorf mehr Präsenz, aber die Chancen bleiben ungenutzt. Simon Gartner hat gleich zwei große Möglichkeiten, doch das Tor will einfach nicht fallen. In der Schlussphase wird es dann noch einmal spannend: Gmünd kommt ebenfalls zu gefährlichen Aktionen, aber David Guttmann, der Torhüter von Absdorf, hat einen guten Tag und pariert entscheidende Schüsse. Ein Lichtblick in einem sonst enttäuschenden Auftritt.
Eine gefühlte Niederlage für Absdorf
Krumpöck fordert mehr Mut, Tempo und Einsatz von seiner Mannschaft. „Wir hätten einfach mehr investieren müssen“, sagt er und kritisiert die fehlende Aggressivität und Kombinationsstärke seiner Jungs. Der Schiedsrichter wird übrigens positiv bewertet – das ist in solchen Momenten auch mal ein kleiner Trost. Absdorf will diesen Auftritt schnell abhaken und sich auf das nächste Spiel gegen Waidhofen/Ybbs konzentrieren. Dort soll es besser laufen, das ist der Plan.
Für Gmünd hingegen war das Spiel gegen Absdorf nicht nur ein Punktgewinn, sondern auch ein Moment, um die Wunden der letzten Wochen zu lecken. Der SC Gmünd hatte bis zu diesem Abend mit einer acht Spiele langen Sieglos-Serie zu kämpfen – die letzte positive Nachricht stammt aus Ende August. Vor dem Spiel waren die Hoffnungen auf einen Sieg eher gedämpft, vor allem nach einer schmerzhaften Niederlage gegen Lilienfeld, die das Team stark dezimiert hatte. Trotzdem hat Gmünd in der Vergangenheit bereits eindrucksvoll gezeigt, dass sie in der Lage sind, Überraschungen zu liefern, wie zum Beispiel beim letzten Aufeinandertreffen im Frühjahr, als sie Absdorf mit 6:2 besiegten.
Ein Blick nach vorn
Die Rückkehr zur Form wird für Gmünd entscheidend sein, um nicht weiter in den Tabellenkeller zu geraten. Absdorf hingegen muss unbedingt an ihrer Spielweise arbeiten, um nicht in alte Muster zurückzufallen. Die Fans sind gespannt, wie sich die Mannschaft in den kommenden Spielen schlagen wird. In der 2. Landesliga West ist alles möglich – das haben die letzten Runden wieder einmal eindrucksvoll bewiesen. Die nächsten Wochen könnten entscheidend sein, nicht nur für den Klassenerhalt, sondern auch für das Selbstvertrauen der Teams. Es bleibt aufregend!
