Jugendliche in Gmunden: Gemeinsam für eine bessere Zukunft
In Gmunden hat sich in den letzten Wochen ein beeindruckendes Jugendprojekt entfaltet, das die Energie und den Enthusiasmus von über 80 Jugendlichen bündelt. Das Projekt mit dem Namen „Go-On“ ermöglichte es den jungen Menschen, während der Ferien aktiv zu werden und ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. Sie haben mehr als 200 Einsätze und Aktionen absolviert, die von der Arbeit in Kindergärten über die Unterstützung in Senioren- und Pflegeeinrichtungen bis hin zu Einsätzen beim Roten Kreuz und anderen Freiwilligenorganisationen reichten. Ein echtes Beispiel für gelebtes Engagement!
Die Gesunde Gemeinde Gmunden unterstützte die Initiative tatkräftig und half den Jugendlichen dabei, ihre Projekte umzusetzen. Das Ziel war klar: Den jungen Menschen die Möglichkeit zu bieten, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und praktische Erfahrungen zu sammeln. Und das hat funktioniert! Die Begeisterung und der Wille, etwas zu bewirken, waren deutlich spürbar.
Auszeichnungen für Engagement
Besonders herausragend war die Leistung von Elina Janececk, die mit 292 Punkten als „fleißigste“ Teilnehmerin ausgezeichnet wurde. Ihre Hingabe und ihr unermüdlicher Einsatz sind ein tolles Beispiel dafür, wie viel junge Menschen erreichen können, wenn sie sich zusammen für eine gute Sache einsetzen. Sarah-Lisa Langthaler und Eva Grininger folgten auf den Plätzen zwei und drei mit 167 und 151 Punkten. Die Auszeichnungen zeigen, dass Engagement nicht nur wertgeschätzt, sondern auch belohnt wird.
Ein Blick über die Grenzen
Das Thema Jugendengagement ist kein Einzelfall in Gmunden. Am 21. November 2024 fand ein Arbeitsforum zum Thema Jugendengagement statt, bei dem rund 70 Teilnehmende zusammenkamen. Hier wurde intensiv diskutiert, wie Freiwilligenagenturen junge Menschen gezielt ansprechen können. Die Shell Jugendstudie beleuchtet, dass viele junge Menschen in Deutschland besorgt, aber auch pragmatisch und politisch interessiert sind. Ein klarer Hinweis darauf, dass die Jugend von heute nicht nur zuschaut, sondern aktiv mitgestalten möchte.
Die Umfrage zu Beginn des Forums ergab, dass Jugendengagement vor allem in der Altersgruppe von 14 bis 25 Jahren als wichtig erachtet wird. Der Zugang zu freiwilligen Tätigkeiten geschieht häufig über das soziale Umfeld oder die Familie. Das zeigt, wie bedeutend es ist, dass junge Menschen solche Erfahrungen im eigenen Umfeld sammeln können.
Impulse für die Zukunft
Ein spannender Aspekt war der Beitrag von Dennis Hoenig-Ohnsorg von der Changemaker Academy, der die Notwendigkeit betonte, Engagement als eine gestaltende Kraft zu erkennen. Die Entwicklung des „Changemaker-Playbooks“ bietet Hilfestellungen zur Förderung des Engagements und zeigt, dass es viele Ansätze gibt, um junge Menschen zu aktivieren. Die Zusammenarbeit mit Schulen und die Nutzung digitaler Formate sind nur einige Möglichkeiten, die diskutiert wurden.
Das Engagement der Jugendlichen in Gmunden ist nicht nur ein Zeichen für die Stärke der Gemeinschaft, sondern auch ein wertvoller Schritt in Richtung einer aktiveren und verantwortungsbewussteren Generation. So viel Leidenschaft und Einsatz für andere – das ist etwas, das man einfach nur feiern kann!
