Am 10. Oktober 2026 fand im Haifischbecken in Gmunden ein spannendes Eishockey-Duell zwischen den UEHV Cam4Dent Sharks Gmunden und den ASKÖ Grizzlies Linz statt. Fast 500 Fans waren gekommen, um ihre Mannschaften zu unterstützen und die Atmosphäre war elektrisierend. In der Dritten Eishockeyliga Österreichs (ÖEL) war dies ein echtes Derby und die Erwartungen waren hoch, besonders nach dem knappen Sieg der Gmundner Sharks gegen ATSE Graz mit 2:1 in Overtime im vorherigen Spiel.

Vor dem Anpfiff wurden die Spieler der Sharks vorgestellt, was die Vorfreude unter den Fans noch weiter steigerte. Das erste Drittel begann intensiv, beide Teams schenkten sich nichts. Die Sharks hatten in dieser Phase zwei Powerplay-Chancen, die sie jedoch nicht nutzen konnten. In der 10:30 Minute brachte Mario Pichler die Grizzlies mit 0:1 in Führung und setzte damit den ersten Akzent in diesem hitzigen Duell.

Ein Spiel voller Emotionen

Im zweiten Drittel war es dann eher ruhig – keine zwingenden Torchancen auf beiden Seiten. Doch dann, in der 38. Minute, ließ Mario Pichler erneut seine Klasse aufblitzen und erzielte das 0:2 für die Grizzlies. Die Fans der Linzer waren begeistert und die Gmundner mussten sich etwas einfallen lassen, um das Spiel noch zu drehen.

Das letzte Drittel brachte dann die Wende. In der 41. Minute erzielte Dominik Stöttner den Anschlusstreffer zum 1:2 für die Sharks und die Hoffnung keimte auf. Doch das Aufbäumen der Gmundner wurde schnell wieder gedämpft, als Hannes Oskar Huovinen in der 45. Minute auf 1:3 für die Grizzlies erhöhte. Ein schwerer Schlag für die Sharks, die sich nun in der Rolle des Verfolgers wiederfanden. Bastin Szieber sorgte in der 55. Minute für ein weiteres Aufbäumen, als er das 2:3 erzielte. Die letzten Minuten waren ein echter Krimi, und mit dem Torwart Luka Gracner, der das Tor verließ, um ein Überzahlspiel zu ermöglichen, drängten die Sharks auf den Ausgleich. Doch die Grizzlies hielten stand und der Schlusspfiff kam zu früh für die Hoffnungen der Sharks.

Das Nachspiel

Der Endstand von 2:3 sorgte für Jubel bei den Grizzlies und Enttäuschung bei den Sharks. Die Spieler wurden zwar mit Standing Ovations verabschiedet, doch Trainer Gregor Baumgartner äußerte nach dem Spiel, dass sein Team die ersten 40 Minuten den Gegner unterschätzt hatte. Ein kleiner Dämpfer für die Sharks, die nun am 17. Oktober 2026 um 18:30 Uhr gegen die KSV Kängurus antreten werden. Die Frage bleibt: Wie werden sie aus dieser Niederlage lernen und sich verbessern?

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