Holzbildhauerei im Fokus: Gemeinsam in die Zukunft der Ausbildung
Heute, am 22. September 2026, fand in Hallein, Österreich, ein bemerkenswertes Treffen statt. Vertreter aus drei Ländern – Österreich, Deutschland und der Schweiz – kamen zusammen, um über Ausbildungsinhalte, Schulprofile und die neuen Anforderungen an Berufe zu diskutieren. Ein richtiger Austausch! Die Schule für Holzbildhauerei Brienz war mit Reto Ganz, dem stellvertretenden Direktor, und Markus Flück, dem Direktor, vertreten.
Im Beruflichen Schulzentrum Hallein, einem Ort, der seit 2018 regelmäßig als Plattform für diese wichtigen Gespräche dient, stand der Fokus auf den unterschiedlichen Profilen der Schulen. Es wurde ein spannendes Programm geboten, das die Vorstellung von Ausbildungsinhalten, pädagogischen Ansätzen und organisatorischen Rahmenbedingungen beinhaltete. Dabei ging es nicht nur um das Fachliche, sondern auch um die Frage, wie man die individuellen Stärken der Schüler erhalten und gleichzeitig neue Anforderungen integrieren kann.
Austausch über Herausforderungen und Chancen
Die Diskussionen drehten sich um zahlreiche Themen, die für die Schulen von zentraler Bedeutung sind. Nachwuchsgewinnung und die Sichtbarkeit des Berufsbildes waren große Themen, ebenso wie die Herausforderungen der Digitalisierung. Ein weiterer wichtiger Punkt: die Vermittlung unternehmerischer und gestalterischer Kompetenzen, die in der heutigen Zeit unerlässlich sind.
Aber das ist noch nicht alles! Die Veranstaltung bot auch die Gelegenheit, unterschiedliche Ausbildungsansätze kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. Praktika und schulübergreifende Austausche wurden als entscheidende Elemente hervorgehoben, um die Lernenden bestmöglich zu fördern. Einblicke in die besonderen Rahmenbedingungen der Ausbildung in Hallein waren ebenfalls Teil des Programms und gaben den Teilnehmern wertvolle Informationen.
Holzbildhauerei – Ein Beruf mit Perspektiven
Die Ausbildung als Holzbildhauerin oder Holzbildhauer öffnet viele Türen in die kreative Designbranche. Nach Abschluss der Ausbildung stehen Gesellen und Gesellinnen zahlreiche Betriebe offen. Wer möchte, kann sich durch Fortbildungen spezialisieren, sei es auf fachlicher oder betriebswirtschaftlicher Ebene. Das Holzbildhauer-Handwerk vereint handwerkliches Können mit kreativen Fähigkeiten – das ist schon eine besondere Verbindung! Und wer es ganz hoch hinaus will, kann den Meisterbrief erwerben. Mit diesem hat man nicht nur die Möglichkeit, einen eigenen Betrieb zu leiten, sondern auch Lehrlinge auszubilden.
Außerdem gibt es sogar die Option, ohne Abitur ein Studium zu beginnen. Restauratoren im Holzbildhauer-Handwerk haben die Möglichkeit, Kulturgüter zu restaurieren, was keineswegs zu unterschätzen ist. Die beruflichen Perspektiven sind vielfältig und bieten spannende Wege, sich in der Kunst- und Gestaltungswelt zu positionieren. Holzbildhauerschulen gelten sogar als immaterielles Kulturerbe der UNESCO – ein echter Grund zur Freude!
Kunst und Handwerk in einer sich wandelnden Gesellschaft
Die Holzbildhauerschulen und Bildhauerschulen fördern den Beruf der Holzbildhauer:innen und tragen dazu bei, Kulturgut zu bewahren und neue Werke zu schaffen. Sie sind ein wichtiger Teil unserer sich wandelnden Gesellschaft und des sich verändernden Marktes. Die Ausbildung, die die Schüler durchlaufen, umfasst alle Schritte der Herstellung – von der Ideenentwicklung über zeichnerisch-plastische Vorstufen bis zur Fertigstellung des Objekts. Dabei wird nicht nur handwerkliches Geschick vermittelt, sondern auch ein tiefes Verständnis für Kunstgeschichte und Gestaltung entwickelt.
Diese Schulen bieten den Auszubildenden die Möglichkeit, ihre persönliche Entwicklung voranzutreiben und eine individuelle Formensprache zu entwickeln. Sie werden ermutigt, künstlerische Positionen zu beziehen und Aufträge auszuführen. So bleibt der Beruf des Holzbildhauers nicht nur ein Handwerk, sondern wird zu einer Kunstform, die in der heutigen Zeit absolut relevant ist.
