Am 22. September 2026 verwandelte sich die Profertil Arena in Hartberg in einen lebendigen Schauplatz für den Schulstartgottesdienst der Schulen Gymnasium, HAK und HLW Hartberg. Über 1.300 Schülerinnen und Schüler waren gekommen, um gemeinsam den Beginn eines neuen Schuljahres zu feiern. Bei dem Gottesdienst stand das Thema Fair Play im Mittelpunkt – ein Begriff, der nicht nur im Sport, sondern auch im Alltag eine große Rolle spielt.

Pfarrer Joe Reisenhofer ergriff das Wort und sprach über die Bedeutung von Fairness, sowohl im Schulumfeld als auch darüber hinaus. Die Botschaft war klar: Fair Play ist nicht nur ein Schlagwort, sondern eine Haltung, die wir alle im täglichen Miteinander leben sollten. Um die sportliche Komponente zu betonen, führten Schülerinnen und Schüler beeindruckende Fußballeinlagen auf. So wurde der Gottesdienst nicht nur zu einem spirituellen Erlebnis, sondern auch zu einer lebhaften Feier des Sports.

Ein symbolischer Anpfiff

Zum krönenden Abschluss traten die Direktoren Reinhard Pöllabauer und Johannes Meringer sowie Pfarrer Reisenhofer selbst an das Tor. Der Jubel war groß, als Joe Reisenhofer ein Tor erzielte – ein Moment, der mit lautem Applaus gefeiert wurde. Der Gottesdienst stellte somit einen symbolischen Anpfiff für die kommenden Monate dar, ganz im Sinne des Mottos „Fair Play“.

Das Thema Fair Play ist jedoch nicht nur an einem besonderen Tag relevant. Es zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Schuljahr. Schulen, Gemeinden und Organisationen bieten verschiedene Gottesdienstentwürfe an, die sich mit Themen wie Neuanfang, Mut und Leistungsdruck beschäftigen. Diese Entwürfe sind nicht nur für den Schulstart gedacht, sondern können auch in verschiedenen Kontexten genutzt werden, um Kinder, Eltern und Lehrkräfte zu segnen und zu unterstützen.

Fair Play im Sport und darüber hinaus

Fairness ist ein Konzept, das weit über das Spielfeld hinausgeht. Es geht um die Einhaltung von Regeln, den respektvollen Umgang mit anderen und die Fähigkeit, sowohl Sieg als auch Niederlage mit Anstand zu tragen. Beispiele aus der Sportwelt zeigen, wie wichtig Fair Play ist. Da gibt es Gesa Krause, die trotz eines Sturzes bei der WM 2017 das Rennen beendete und der Gewinnerin gratulierte. Oder Oliver Kahn, der nach einem spannenden Champions-League-Finale den weinenden gegnerischen Torwart tröstete. Solche Geschichten inspirieren nicht nur Sportler, sondern auch Schülerinnen und Schüler, im Alltag fair zu handeln.

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In vielen Gemeinden wird zu Beginn des Schuljahrs eine Segnung für alle Schulkinder, Eltern und Lehrer durchgeführt. Diese Zeremonien sind nicht nur ein schöner Brauch, sondern auch eine Möglichkeit, die Gemeinschaft zu stärken und einander Mut zuzusprechen. Bei all diesen Veranstaltungen kommen kreative Elemente zum Einsatz, die das Gemeinschaftsgefühl fördern – sei es durch Erlebnisberichte, Anspiele oder originelle Giveaways.

Eines ist sicher: Fair Play ist mehr als nur ein Konzept, es ist eine Lebenseinstellung, die schon früh vermittelt werden sollte. Der Schulstartgottesdienst in Hartberg hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig es ist, diese Werte zu leben und zu feiern. Mit einem sportlichen und spirituellen Auftakt in das neue Schuljahr können Schülerinnen und Schüler, Lehrer und Eltern gemeinsam auf eine faire und respektvolle Zeit anstoßen.