Glanzvoller Neustart: Die Kirche St. Anna erstrahlt nach Sanierung
Heute ist der 24.09.2026 und in Hartberg-Fürstenfeld gibt es Grund zur Freude! Die Kirche St. Anna am Fuße des Masenbergs strahlt wieder in neuem Glanz. Nach einer umfassenden Außensanierung, die nun erfolgreich abgeschlossen wurde, erwartet die Besucher eine frisch renovierte Kirche, die täglich von innen zugänglich ist. Egal ob man nur mal rein schnuppern möchte oder eine Gedenkkerze entzünden will – der westliche Eingang führt direkt in den Kirchenraum.
Ein ganz besonderes Highlight ist die Möglichkeit, den Innenraum für nur einen Euro für fünf Minuten zu beleuchten. Lüstern und Scheinwerfer setzen den Hauptaltar und die spätgotischen Seitenaltäre gekonnt in Szene und verleihen dem Raum eine magische Atmosphäre. Wer diese Erfahrung nicht verpassen möchte, sollte sich schnell auf den Weg machen!
Sanierung und Zukunftspläne
Die Innensanierung der historischen Kirche begann im Frühjahr 2026 in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt. Hierbei wurden neue Leitungen verlegt und eine moderne Lautsprecheranlage installiert. Auch eine Zutrittskontrolle mit Überwachung sorgt für Sicherheit. Die Wandflächen erstrahlen nach gründlicher Sanierung und Reinigung in neuem Licht. Es ist wirklich beeindruckend, wie viel Liebe zum Detail in dieses Projekt gesteckt wurde, das vom Kirchenausschuss unter der Obfrau Gerlinde Jeitler und dem Kulturverein St. Anna in Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben umgesetzt wurde.
Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung, die die Generalsanierung von öffentlichen und privaten Einrichtungen sowie engagierten Spendern erhalten hat. Ein großes Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben! Zukünftig steht auch die Sanierung der beiden historisch wertvollen Altäre auf dem Plan, die leider durch Wurmstich beeinträchtigt sind. Die Pfarre Hartberg bleibt dabei engagiert, weiterhin Förderer und Gönner zu suchen, um die Kirche für die kommenden Generationen zu erhalten.
Sakralbauten als Kulturgut
Die Kirche St. Anna ist ein schönes Beispiel dafür, wie wichtig der Erhalt von Sakralbauten für unsere Kultur ist. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat in diesem Zusammenhang die Initiative kirchenmanifest.de ins Leben gerufen. Diese möchte auf die Bedrohung von Sakralbauten aufmerksam machen und eine Debatte über neue Nutzungsmöglichkeiten anstoßen. Schließlich sind Kirchen nicht nur Orte des Glaubens, sondern auch der Gemeinschaft, Kunst und Kultur.
Es wird angeregt, alternative Trägerschaften wie Stiftungen in Betracht zu ziehen, um den Erhalt dieser wertvollen Bauwerke zu sichern. Kirchen sind über Jahrhunderte hinweg von Menschen geschaffen und gestaltet worden und bieten zahlreiche denkmalverträgliche kulturelle Nutzungsmöglichkeiten. Der Verlust solcher Orte würde nicht nur die Städte und Dörfer erheblich beeinträchtigen, sondern auch ein Stück unseres gemeinsamen Erbes. Es ist also an der Zeit, sich gemeinsam für den Erhalt einzusetzen!
