Heute ist der 22.06.2026 und die Nachrichten rund um Hervis sind nicht gerade erfreulich. Der Sporthändler, der in Österreich derzeit noch 93 Standorte betreibt, kündigt die Schließung von 17 Filialen an. Das bedeutet, dass rund 100 Arbeitsplätze wegfallen werden. Diese Entscheidung kommt nicht überraschend, denn die betroffenen Filialen sind einfach nicht mehr rentabel. Es ist eine bittere Pille für die Mitarbeiter und die Region, die nun mit den Folgen dieser Schließungen umgehen muss. Hier kann man mehr über die Hintergründe erfahren.

Die Schließungen betreffen unter anderem Filialen in Bischofshofen, Feldkirchen und Wien (Q19). Die Gründe sind vielfältig, jedoch liegen sie vor allem in der steigenden Konkurrenz durch Online-Händler und den sich verändernden Einkaufsgewohnheiten der Konsumenten. Immer mehr Menschen shoppen bequem von zu Hause aus, was den stationären Einzelhandel vor immense Herausforderungen stellt. Die aktuelle Situation ist Teil eines größeren Umbruchs im Einzelhandel, der in vielen Ländern spürbar ist.

Die Liste der betroffenen Standorte

Eine genaue Liste der geschlossenen oder zu schließenden Filialen zeigt, dass die Schließungen nicht nur große Städte betreffen. Auch kleinere Orte sind betroffen. Die bereits geschlossenen Filialen sind:

  • Baden (bereits geschlossen)
  • Salzburg (SAM Outlet, bereits geschlossen)
  • Bischofshofen (Schließung 2026)
  • Deutschlandsberg (Schließung 2026)
  • Feldkirchen (Schließung 2026)
  • Hallein (Schließung 2026)
  • Kitzbühel (Schließung 2026)
  • Leoben (Schließung 2026)
  • Lienz (Schließung 2026)
  • Liezen (Schließung 2026)
  • Linz (Lentia, Schließung 2026)
  • Perg (Schließung 2026)
  • Salzburg (Forum am Hauptbahnhof, Schließung 2026)
  • Reutte (Schließung 2026)
  • Steyr (Schließung 2026)
  • Wels (Schließung 2026)
  • Wien (Q19, Schließung 2026)

Hintergründe der Übernahme und weitere Entwicklungen

Es ist auch wichtig zu erwähnen, dass die Quantum Investment Holding GmbH, die zu den Investoren Sven Voth und Udo Schloemer gehört, Hervis Anfang 2026 übernommen hat. Michael Seidel, der neue Eigentümer des Auslandsgeschäfts, plant schrittweise Schließungen in Deutschland, basierend auf den Marktbedingungen und wirtschaftlichen Überlegungen. In Deutschland wurden bereits 21 Filialen geschlossen, und die Situation dort ist ähnlich angespannt wie in Österreich.

Während in Garmisch-Partenkirchen ein Räumungsverkauf läuft und die Filiale bis Anfang Juli schließen wird, bleibt abzuwarten, wie sich die Lage in den anderen betroffenen Standorten entwickeln wird. Die Herausforderungen, vor denen der Einzelhandel steht, sind gewaltig. Es wird spannend zu sehen, wie sich die Branche an diese neuen Gegebenheiten anpasst und welche Lösungen gefunden werden, um den Bedürfnissen der Konsumenten gerecht zu werden.

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