Am 24. April 2026 fand im Festsaal des KdoGeb FM HESS in Sankt Pölten die Generalversammlung des Hesserbundes statt. Unter dem Motto „Neuwahl der Vereinsführung und Ehrungen verdienter Mitglieder“ war die Versammlung ein wichtiges Ereignis für die Mitglieder. Karl Edelbacher, der scheidende Obmann, begrüßte 44 Anwesende und erinnerte an seine achtjährige Amtszeit. Aus gesundheitlichen Gründen trat er nicht zur Wiederwahl an, was viele mit Bedauern zur Kenntnis nahmen.
Die Ehrengäste waren eine beeindruckende Runde: Brigadier Georg Härtinger, der Militärkommandant von Niederösterreich, Rektor der Prandtauerkirche Prof. DDr. Reinhard Knittel, sowie die Vertreterinnen und Vertreter von Bürgermeister Matthias Stadler und Vizebürgermeister Florian Krumböck, Mirsada Zupani und Mario Burger. Auch Traditionsinfanteristen wie Manfred Körner waren anwesend und zeugten von der Verbundenheit zur Geschichte und Tradition des Hesserbundes.
Neuwahlen und Ehrungen
Die Neuwahl des Vorstandes war ein zentrales Anliegen der Versammlung. Einstimmig wurde Vizeleutnant in Ruhe Franz Wieland als neuer Obmann gewählt. Er stellte sein neu formiertes Team vor, das ebenfalls ohne Gegenstimmen bestätigt wurde. Darunter befinden sich bekannte Gesichter wie der 1. Stellvertreter Robert Walchhofer und die 2. Stellvertreterin Renate Dienstbier. Die Versammlung zeigte sich einig in der Unterstützung des neuen Führungsteams, was für die zukünftigen Herausforderungen des Hesserbundes von großer Bedeutung ist.
In einem feierlichen Rahmen wurden auch die Ehrungen für langjährige Treue und Engagement verliehen. Herbert Lanzenbacher erhielt die Verdienstmedaille in Silber, während Alfred Kromp, Alexander Josef Lukas und Robert Walchhofer mit der Verdienstmedaille in Gold ausgezeichnet wurden. Besonders hervorzuheben ist das Große Landesverdienstkreuz in Silber, das an Franz Wieland ging, sowie das Landesverdienstkreuz in Gold, das Reinhard Joseph Knittel verliehen wurde. Karl Edelbacher wurde mit dem Landesehrenkreuz in Gold geehrt, während Manfred Körner das Landesehrenkreuz in Gold mit Schwertern erhielt. Ein weiterer emotionaler Moment war die Fahnenübergabe von Karl Edelbacher an Herbert Kraushofer und anschließend an Franz Wieland – ein symbolisches Zeichen für den Übergang und die Kontinuität der Traditionen.
Ein Blick in die Zukunft
Nach einigen Berichten, einschließlich dem des Obmann-Stellvertreters, der von Renate Dienstbier übernommen wurde, gab es auch eine Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder. Die Versammlung endete mit einem Ausblick auf zukünftige Vorhaben, die Franz Wieland ankündigte. Vor allem die geplanten Ausrückungen und Projekte stehen auf der Agenda. Ein Dank an alle Anwesenden und die Unterstützung für den Hesserbund schloss die offizielle Sitzung ab. Danach gab es ein gemütliches Beisammensein mit einem Würstelbuffett – eine Tradition, die sicherlich vielen Freude bereitete.
Diese Versammlung war nicht nur ein Rückblick auf die vergangenen Jahre, sondern auch ein Schritt in die Zukunft des Hesserbundes. Die Erhaltung und Pflege der militärischen Tradition ist dabei von zentraler Bedeutung. Dies erinnert uns auch an die Werte, die mit dem Radetzky Orden verbunden sind, einem Institut der militärischen Traditionspflege, das die Traditionen des Feldmarschalls Radetzky aufrechterhält und weitergibt. Ein guter Grund, um die Wurzeln der österreichischen Militärgeschichte im Gedächtnis zu behalten und an die nächsten Generationen weiterzugeben. Schließlich ist die Pflege der Tradition nicht nur eine Ehrung der Vergangenheit, sondern auch ein Zeichen für den Zusammenhalt und das Engagement in der Gegenwart.
Interessierte können weitere Informationen auf den Webseiten der jeweiligen Verbände und Traditionsinstitutionen finden, um einen tieferen Einblick in die militärische Geschichte und die damit verbundenen Veranstaltungen zu erhalten. Es bleibt spannend, wie sich der Hesserbund unter der neuen Führung entwickeln wird.