Die Hitzewelle hat Innsbruck fest im Griff. Bei den hohen Temperaturen leidet nicht nur der Kreislauf, vor allem ältere Menschen sind stark betroffen. Vizebürgermeister Georg Willi ruft dazu auf, besonders auf die eigene Gesundheit zu achten. „Trinkt ausreichend und meidet die Mittagshitze“, ist seine klare Botschaft an die älteren Innsbrucker. Aber nicht nur das: Auch Angehörige, Nachbarn und alleinlebende Menschen sollten im Blick behalten werden. Ein kurzer Anruf kann da oft Wunder wirken.

Die Stadt hat sich Gedanken gemacht und bietet in dieser heißen Zeit „Cooling Zones“ an. Diese schattigen Oasen sind perfekte Rückzugsorte, um der Hitze zu entkommen. Mit schattenspendenden Bäumen, kühlenden Nebelduschen und konsumfreien Verweilplätzen laden sie dazu ein, einfach mal abzutauchen. Wo genau sich diese Abkühlungsorte befinden, kann auf der Website der Stadt Innsbruck nachgeschlagen werden.

Trinktipps für heiße Tage

Die richtige Flüssigkeitsaufnahme ist jetzt das A und O! Gerade ältere Menschen verspüren Durst oft weniger stark. Dabei benötigt der Körper bei Hitze mehr Flüssigkeit. Die empfohlene Menge liegt zwischen 1,5 und 2 Litern pro Tag – natürlich je nach Körpergewicht und gesundheitlichen Bedürfnissen. Zu wenig Trinken kann zu Kreislaufproblemen, Verwirrtheit oder sogar Nierenschäden führen. Um die Flüssigkeitsaufnahme zu fördern, können Gläser oder Flaschen sichtbar platziert werden, etwa am Fernsehsessel oder Esstisch. Auch das Trinken mit jeder Mahlzeit ist ein guter Trick. Und wer sich mit Erinnerungen wie Zettel oder Smartphone-Apps hilft, hat schon viel gewonnen.

Geeignete Getränke sind Mineralwasser, ungesüßte Tees oder verdünnte Fruchtsäfte. Auf alkoholhaltige und stark gesüßte Getränke sollte man besser verzichten – die können ganz schön nach hinten losgehen. Und was ist mit der Ernährung? Mehrere kleine Mahlzeiten sind jetzt besser als drei große. Wasserreiches Obst wie Melonen oder Gurken kann zusätzlich zur Flüssigkeitszufuhr beitragen. Ein bisschen Abwechslung im Teller schadet nie!

Hitze und Medikamente

Ein weiteres wichtiges Thema sind Medikamente. Viele ältere Menschen nehmen regelmäßig Medikamente ein, die bei Hitze Probleme verursachen können. Blutdrucksenker oder Diuretika sind hier nur einige Beispiele. Es lohnt sich, mit dem Arzt darüber zu sprechen, ob die Medikation an heißen Tagen angepasst werden sollte. Auch die Lagerung von Arzneimitteln will gut überlegt sein – kühl und trocken ist die Devise.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Wenn die Temperaturen steigen, wird oft vergessen, wie wichtig es ist, Unterstützung zu aktivieren. Gerade alleinlebende oder gesundheitlich eingeschränkte Menschen brauchen jetzt ein offenes Ohr. Ein kurzes Telefonat, ein gemeinsamer Einkauf oder ein schattiger Spaziergang können helfen, den Tag angenehmer zu gestalten. Es gibt viele mögliche Unterstützer: Nachbarn, Familie oder auch ehrenamtliche Dienste – ein wenig Hilfe kann einen großen Unterschied machen.

Das Wohlbefinden im Blick behalten

In dieser Hitzewelle ist es entscheidend, auf sich selbst zu achten. Menschen ab 65 Jahren trinken oft zu wenig, was zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen kann. Die richtige Trinkmenge variiert, sollte aber in der Regel zwischen zwei und drei Litern liegen. Auch technische Hilfsmittel, wie Apps oder Erinnerungsgeräte, können hier nützlich sein. Und wie sieht’s mit der Ernährung aus? Leichte, gut verdauliche Snacks sind jetzt gefragt. Schwer verdauliche Speisen können den Körper zusätzlich belasten und sollten vermieden werden.

Ein bisschen Planung kann nicht schaden: Ein Hitzeschutzplan, wer wann anruft oder vorbeischaut, ist eine Überlegung wert. In diesen heißen Tagen ist es wichtig, dass niemand alleine ist. Die Stadt Innsbruck und ihre Bewohner sind aufgerufen, füreinander da zu sein. Denn in der Gemeinschaft ist es leichter, die Hitze zu überstehen!

Für weitere Informationen zu den Cooling Zones und den besten Tipps gegen die Hitze, kann die Website der Stadt Innsbruck besucht werden.

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Gerade bei regionalen Medien zählt nicht nur inhaltliche Nähe, sondern auch die technische Abbildung davon. Unsere VeloCore-Plattform, umgesetzt durch Daniel Wom, verbindet lokale Relevanz mit moderner, performanter Technik.