Heute ist der 27.09.2026 und in Horn gibt es Grund zur Freude! Die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege hat die Ausbildung für 34 neue Pflegekräfte gestartet. Ein frischer Wind weht durch die Gänge, während die Teilnehmerinnen und Teilnehmer voller Vorfreude in ihre neue Karriere starten. Es ist ein bedeutender Schritt für die Gesundheit und Pflege in der Region. Die angehenden Pflegekräfte haben sich für verschiedene Ausbildungsrichtungen entschieden: Neun engagierte Teilnehmerinnen und zwei Teilnehmer setzen auf die einjährige Ausbildung zur Pflegeassistenz, während 15 Teilnehmerinnen und sieben Teilnehmer sich für die zweijährige Pflegefachassistenz entscheiden.

Schuldirektorin Susanne Anglmayer hebt das Engagement der neuen Klassen hervor. Es ist nicht nur eine Ausbildung, es ist eine Verantwortung, die sie übernehmen werden. Die Ausbildung umfasst Theorie, Praxis und natürlich auch die wichtigen sozialen Kompetenzen. Begleitet werden die Teilnehmer von einem erfahrenen Team: Marliese Derkits, Andrea Wagner, Judith Neuhold und Brigitte Löffler stehen ihnen zur Seite. Das sind nicht nur Namen, das sind Mentoren, die den Weg in die Pflege unterstützen.

Ein Blick in die Zukunft der Pflegeausbildung

Im kommenden Jahr wird die Pflegeausbildung in Österreich noch einmal auf den Kopf gestellt. Ab dem 1. Januar 2027 wird eine bundesweit einheitliche Pflegeausbildung für die Pflegefachassistenz eingeführt. Diese neue Regelung ersetzt die bisherigen 27 unterschiedlichen Landesregelungen. Die Ausbildung dauert 18 Monate, kann aber je nach individueller Situation auch in Teilzeit bis zu 36 Monate verlängert werden. Damit können die neuen Auszubildenden individuell an ihre persönlichen Lebensumstände angepasst werden.

Die Zugangsvoraussetzungen sind ebenfalls flexibel gestaltet: Ein Hauptschulabschluss oder ein gleichwertiger Abschluss ist notwendig, und unter bestimmten Bedingungen wird sogar eine Zulassung ohne Schulabschluss möglich sein. Ein Schritt in die richtige Richtung, oder? Das neue Pflegefachassistenzgesetz, das am 28. Oktober 2025 verabschiedet wurde, bildet die Grundlage für diese Veränderungen. Die Ausbildung selbst wird Pflichteinsätze in verschiedenen Bereichen wie Krankenhaus, Pflegeheim und ambulanter Pflege beinhalten – ein wahres Rundum-Paket also!

Die Herausforderungen und Chancen der Pflege

Was bedeutet das für unsere neuen Absolventen? Sie haben die Möglichkeit, direkt in die Patientenversorgung einzusteigen und werden durch ihre Ausbildung auch auf die Anforderungen in der Pflege vorbereitet. Die Ausbildung wird nicht nur als Chance gesehen, sondern auch als ein Weg, die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern. Es ist klar, dass die Branche dringend neue Kräfte benötigt, und die neue Regelung könnte helfen, mehr Menschen für diesen wichtigen Beruf zu gewinnen.

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Ein weiteres Highlight: Der Abschluss wird zu einem Drittel auf die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann angerechnet. Das bedeutet, dass unsere neuen Pflegekräfte nicht nur jetzt gefordert werden, sondern auch die Türen zu weiteren Karrieremöglichkeiten weit geöffnet sind. Wer weiß, vielleicht sehen wir bald die ersten Absolventen, die in ganz Österreich in der Pflege arbeiten! Die Bewerbungsphase für den ersten Ausbildungsjahrgang beginnt im Herbst 2026, und es bleibt spannend, wie viele sich darauf bewerben werden.

Wir können nur hoffen, dass die neuen Regelungen und die Ausbildung dazu beitragen, das Bild der Pflegeberufe in der Gesellschaft zu verändern. Wenn die nächsten Generationen von Pflegekräften mit so viel Enthusiasmus und Engagement starten wie die heutigen 34 Auszubildenden in Horn, dann sind wir auf einem guten Weg. Und wer weiß – vielleicht ist der nächste Pflegeprofi, der Ihnen begegnet, einer dieser jungen Menschen, die heute ihren ersten Schritt in eine bedeutende Zukunft gemacht haben.