Innsbruck wird zum Naturfilm-Eldorado: Ein Fest der Sinne und Ideen erwartet dich!
Innsbruck wird vom 7. bis 11. Oktober 2026 zum pulsierenden Herz des Naturfilms, der Wissenschaft und der Kunst. Das Innsbruck Nature Film Festival (inff) feiert sein 25-jähriges Jubiläum, und es verspricht ein Fest der Sinne zu werden. Mit über 66 Filmen aus 34 Ländern wird die Vielfalt des Lebens, unsere Beziehung zur Natur und die Zukunft des Planeten eindrucksvoll präsentiert. Das Motto des Festivals „we are one“ könnte nicht passender sein, denn hier geht es nicht nur um Filme, sondern auch um den Austausch von Ideen und den Blick über den Tellerrand.
Im Metropol Kino Innsbruck sowie an weiteren Standorten werden Besucher die Möglichkeit haben, in die Welt faszinierender Naturdokumentationen einzutauchen. Im letzten Jahr zog das Festival über 6.000 Besucher an – ein Zeichen für das große Interesse an den Themen, die hier behandelt werden. Die Auswahl von 66 Filmen aus mehr als 450 Einreichungen spricht für die hohe Qualität und die Relevanz der gezeigten Werke. Viele dieser Filme werden von Q&As mit Regisseur:innen und Wissenschaftler:innen begleitet, was die Verbindung zwischen Kunst und Wissenschaft verstärkt.
Einblicke und Expertenwissen
Ein ganz besonderer Höhepunkt wird der Jubiläumsfilm „Nanook of the North“ sein, der die Besucher in eine andere Zeit und Welt entführen wird. Doch nicht nur die Filme selbst sind spannend; die Rahmenprogramme bieten ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten, Neues zu lernen und zu entdecken. Expertenbeiträge nach den Filmvorführungen – etwa von der Zoologin Marjana Ljubisavljevic nach „Bee Wild“ oder der Mikrobiologin Ursula Peintner nach „Daughters of the Forest“ – vertiefen die Themen und regen zum Nachdenken an.
Ein weiterer spannender Aspekt ist das Programm „uibk-studentsDays@inff“, bei dem Innsbrucker Studierende und Lehrende ihre Beiträge leisten. Es zeigt sich, dass das Festival nicht nur eine Plattform für etablierte Filmemacher ist, sondern auch den Nachwuchs fördert und einbindet. Das ist einfach genial! Und für die kleinen Gäste gibt es ein abwechslungsreiches Kinder- und Familienprogramm, das bestimmt für leuchtende Augen sorgen wird.
Naturerlebnisse und mehr
Das Rahmenprogramm hält einige Überraschungen bereit. Beispielsweise können Besucher mit Birgit Sattler das Labor besichtigen und mehr über Mikroplastik im Ewigen Eis erfahren. Oder wie wäre es mit einer geführten Wanderung über Naturgefahrenmanagement mit Bernhard Gems und Doris Hallama? Das klingt nach einer spannenden Gelegenheit, die Natur nicht nur auf der Leinwand, sondern auch live zu erleben!
Ein weiteres Highlight wird die immersive 360°-Installation „Darkness Matters“ im Dom zu St. Jakob sein, die sicher ein unvergessliches Erlebnis bietet. Und wer sich für die Vielfalt der Natur interessiert, sollte unbedingt an der „Bee Wild on Site“-Entdeckungstour teilnehmen, die die faszinierende Welt der Wildbienen näherbringt.
Verbindung zur Wissenschaft
Die enge Zusammenarbeit zwischen der Universität Innsbruck und dem inff ist bemerkenswert. Die Universität unterstützt die Jury und vergibt einen Preis für den besten Boden-Film. Außerdem gibt es eine Schulfilmvorführung mit der Jungen Uni, die jüngere Zuschauer auf die Thematik aufmerksam macht.
Für alle, die mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, gibt es einen zusätzlichen Vorteil: Die inff-Tickets gelten als IVB-Ticket für die kostenlose An- und Abreise mit allen IVB-Linien in der Kernzone Innsbruck. Einfach praktisch und umweltfreundlich! Informationen und das vollständige Programm finden Interessierte auf der offiziellen Webseite des Festivals.
Das Innsbruck Nature Film Festival ist nicht nur ein Ort des Films, sondern auch ein Treffpunkt für Menschen, die sich für Natur, Umweltschutz und Wissenschaft begeistern. Es ist eine Gelegenheit, gemeinsam zu lernen, zu diskutieren und sich inspirieren zu lassen. In einer Zeit, in der die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit mehr denn je im Vordergrund stehen, wird das Festival zu einem wichtigen Forum. Hier wird nicht nur gezeigt, wie schön unsere Erde ist, sondern auch, wie wichtig es ist, sie zu schützen.
