Irene Girkinger erhält vorzeitige Vertragsverlängerung am Tiroler Landestheater bis 2033
Das Tiroler Landestheater in Innsbruck sorgt für Schlagzeilen: Intendantin Irene Girkinger, die das Theater seit der Spielzeit 2023/24 leitet, hat eine vorzeitige Vertragsverlängerung um fünf Jahre erhalten. Sie wird nun bis zum 31. August 2033 im Amt bleiben. Ursprünglich wäre ihr Vertrag bis 2028 gelaufen. Diese Entscheidung, die von den Gesellschaftern der Tiroler Landestheater und Orchester GmbH getroffen wurde, zeigt klar, dass man auf Stabilität setzt. Landeshauptmann Anton Mattle und Bürgermeister Johannes Anzengruber unterstützen diese Maßnahme und betonen die Bedeutung von Kontinuität im Theaterwesen. Mattle hebt hervor, wie wichtig es sei, künstlerische Qualität und langfristige Planung zu sichern.
Die Vertragsverlängerung ist für Girkinger natürlich ein Vertrauensbeweis. Sie sieht das Tiroler Landestheater als „kulturellen Leuchtturm“ und plant, die künstlerische sowie wirtschaftliche Stabilität weiterzuentwickeln. Ein besonderes Augenmerk legt sie auf die Verankerung gesellschaftlich relevanter Themen und die Ansprache jüngerer Zielgruppen sowie neuer Publikumsschichten. Das Theater hat sich in den letzten Jahren zu einem modernen Mehrspartenbetrieb gewandelt, was Girkinger als großen Erfolg wertet.
Ein Blick auf die Intendantin
Wer ist Irene Girkinger eigentlich? Geboren in Linz, hat sie in Salzburg und Paris Romanistik studiert und sich in Wien im Bereich Kulturmanagement weitergebildet. Ihre Karriere nahm zwischen 2001 und 2005 Fahrt auf, als sie als Dramaturgin und Pressereferentin am Schauspielhaus Salzburg arbeitete. Auch bei Festivals wie der SommerSzene Salzburg und dem Ars Electronica Festival Linz war sie aktiv. Ein Highlight ihrer Laufbahn war die Rolle als Produktionsleiterin des „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen. Nach Stationen als Dramaturgin in Linz und Wien war sie von 2012 bis 2023 Intendantin der Vereinigten Bühnen Bozen, bevor sie nach Innsbruck kam.
Ihr Werdegang ist beeindruckend, und kaum zu glauben, dass sie erst seit September 2023 am Tiroler Landestheater tätig ist. Bei der Übernahme war der Theaterbetrieb in einer Phase des Wandels, und Girkinger hat es geschafft, mit frischen Ideen und einer klaren Vision einen „Turnaround“ zu vollziehen. Bürgermeister Anzengruber hebt die positive Entwicklung des Theaters seit dem Intendantenwechsel hervor.
Kulturelle Landschaft im Wandel
Das Tiroler Landestheater ist jedoch nicht das einzige, das in der österreichischen Theaterlandschaft für Aufsehen sorgt. Aktuell finden viele Führungswechsel statt, die die Szene nachhaltig beeinflussen. Das Kabelwerk in Wien-Meidling wird als „Theater am Werk“ eröffnet, und auch Esther Holland-Merten hat dort die Leitung übernommen. Das Dschungel Wien hat mit Anna Horn eine neue Chefin, die sich auf jugendliche Themen fokussiert. In dieser Zeit des Wandels zeigt sich eine klare Tendenz zu weiblicheren Führungspositionen und diversifizierten Teams.
Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Theaterlandschaft weiterentwickelt und welche neuen Impulse von den verschiedenen Intendanten und ihren Teams gesetzt werden. Girkinger zeigt sich jedenfalls motiviert, die künstlerische Entwicklung des Tiroler Landestheaters voranzutreiben und die kulturelle Relevanz des Hauses zu stärken.
Für weitere Informationen zu dieser Thematik und den aktuellen Entwicklungen im Tiroler Landestheater, können Sie gerne die [Quelle](https://www.buongiornosuedtirol.it/2026/07/02/tiroler-landestheater-kontinuitat-an-der-spitze-girkinger-bleibt-bis-2033-intendantin/) besuchen oder mehr über Irene Girkinger erfahren unter [diesem Link](https://www.landestheater.at/menschen/detail/irene-girkinger).
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