Kärnten stärkt Rettungsdienste mit 3,74 Millionen Euro Sonderförderung
Heute ist der 13.06.2026, ein Tag, der für die Rettungsorganisationen in Kärnten mit einer erfreulichen Nachricht beginnt. Das Land Kärnten hat in einer Regierungssitzung am Dienstag eine Sonderförderung von 3,74 Millionen Euro beschlossen. Diese Unterstützung ist nicht nur ein finanzieller Rückenwind, sondern auch ein wichtiges Signal für die Rettungsdienste, die in Zeiten steigender Kosten und Herausforderungen im Rettungswesen immer wieder gefordert sind. Die Förderung wird an die Organisationen Rotes Kreuz Kärnten, Johanniter und Samariterbund Kärnten verteilt.
Die Entscheidung, diese Sonderförderung bereitzustellen, kommt zusätzlich zu den bereits eingeplanten 16,6 Millionen Euro aus dem „Rettungseuro“ für dieses Jahr. Ziel dieser finanziellen Unterstützung ist es, die Qualität und Verfügbarkeit der Rettungsdienste in Kärnten sicherzustellen, damit die Bevölkerung im Notfall schnell und zuverlässig versorgt werden kann. Der Großteil der Sonderförderung, nämlich 3,3 Millionen Euro, geht an das Rote Kreuz Kärnten. Hierbei fließen 1,9 Millionen Euro in die Rettungsdienstkosten des Vorjahres, während 1,4 Millionen Euro für die elektronische Einsatzkommunikation sowie neue Einsatzuniformen vorgesehen sind.
Unterstützung für alle
Der Samariterbund Kärnten erhält 245.000 Euro, und die Johanniter Kärnten werden mit 180.000 Euro unterstützt. Diese Summe ist nicht nur eine finanzielle Hilfe, sondern auch eine Anerkennung der Arbeit, die die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte im Rettungswesen leisten. Landeshauptmann Daniel Fellner hat sich bei ihnen bedankt und die Bedeutung einer schnellen, verlässlichen und flächendeckenden Rettungskette hervorgehoben.
Die Maßnahmen, die mit dieser Förderung einhergehen, sind nicht zu unterschätzen. Neben der finanziellen Unterstützung für die Rettungsorganisationen wird auch in die Rettungsleitstelle Kärnten investiert. Diese Leitstelle ist entscheidend für die Koordination von Notrufen und damit für die Effizienz der Rettungsdienste. Der Landesrat Fellner betont zudem die enge Zusammenarbeit zwischen den Organisationen, um die finanzielle Situation des Roten Kreuzes aufzuarbeiten und langfristige Stabilität zu gewährleisten.
Ein Schritt in die Zukunft
Zusätzlich wird ein Augenmerk auf die Umsetzung der NIS2-Richtlinie gelegt, die für eine erhöhte IT- und Datensicherheit sorgt. Auch der Samariterbund und die Johanniter profitieren von diesen Maßnahmen, die darauf abzielen, die gesamte Rettungslandschaft in Kärnten nachhaltig abzusichern. Die Unterstützung wird als Meilenstein angesehen, der nicht nur aktuelle Herausforderungen adressiert, sondern auch zukunftsorientiert gedacht ist.
Insgesamt steht Kärnten damit nicht nur finanziell besser da, sondern zeigt auch eine klare Haltung zur Bedeutung der Rettungsdienste. Diese Entwicklung lässt hoffen, dass die Menschen in Kärnten auch in Zukunft auf eine starke und zuverlässige Rettungsinfrastruktur zählen können. Die gute Nachricht ist also, dass das Land Kärnten die Weichen für eine sichere und stabile Rettungslandschaft gestellt hat – und das ist für alle von uns ein Grund zur Freude!
Für mehr Details zu dieser Entscheidung können Sie die offiziellen Informationen auf mein-klagenfurt.at nachlesen.
