Am 9. Mai erlebte die Stadtpfarrkirche Maria im Dorn in Feldkirchen einen feierlichen Gottesdienst zur Firmung. Das Event war nicht nur ein religiöses Highlight, sondern auch ein bedeutender Moment für die Jugendlichen, die in diesen Tagen ihren Glauben als eine Kraftquelle entdecken durften. Abt Prälat Raimund Schreier und Stadtpfarrer Dieudonné Bunda spendeten das Sakrament und ermutigten die jungen Gläubigen in ihrer Predigt, das Vertrauen in Gott als eine Begleitung in schwierigen Zeiten zu sehen. Diese Botschaft kam sicherlich gut an, denn die Firmung wird oft als Zeichen der Stärkung beschrieben, das den Jugendlichen helfen soll, ihren Weg zu finden.
Die musikalische Begleitung des Festgottesdienstes übernahm die Gruppe „Kayama“ unter der Leitung von Elvira Wadl, die mit ihrem Gesang und der Musik die festliche Stimmung noch zusätzlich unterstrichen. Unter den Festgästen befanden sich auch einige Prominente der Gemeinde, darunter Dechant Erich Aichholzer, Bürgermeister Martin Treffner, Vizebürgermeister Christian Petautschnig sowie Stadtamtsdirektorin Silvia Schwarz mit ihrem Gatten Norbert und Kammeramtsdirektorin Susanne Laggner-Primosch. Ein bunter Mix, der die Bedeutung dieses Tages unterstrich.
Raimund Schreier – Ein Leben im Dienst der Kirche
Abt Prälat Raimund Schreier, der die Firmung leitete, hat eine beeindruckende Biografie. Aufgewachsen in Völs, trat er bereits 1971 der Chorherrengemeinschaft der Prämonstratenser bei und legte 1972 die Profess ab. Nach seiner Priesterweihe im Jahr 1977 war er in verschiedenen Funktionen tätig – als Kantor und Religionslehrer an Schulen in Innsbruck und Umgebung. Neben seiner Rolle als Spiritual im Studentenkonvikt Norbertinum war er auch Rektor der Wiltener Sängerknaben und hat sich stets für soziale Projekte engagiert. Ein Mann mit vielen Facetten!
Sein Wahlspruch „Ut credat mundus – Damit die Welt glaube“ spiegelt seinen unermüdlichen Einsatz für den Glauben wider. Im Jahr 1992 wurde er zum 55. Abt des Prämonstratenserstifts Wilten gewählt und hat diesen Posten bis zu seinem Rücktritt im Dezember 2022 innegehabt. 2014 wurde er erneut für weitere 12 Jahre im Amt bestätigt. Schreier hat in der Tiroler Gemeinschaft viel bewegt und wird sicherlich auch in Zukunft eine prägende Rolle spielen, auch wenn Leopold Baumberger bereits als sein Nachfolger gewählt wurde.
Ein Blick auf den Umweltschutz
Inmitten des festlichen Geschehens gibt es auch wichtige Initiativen, die nicht unerwähnt bleiben sollten. Eine neue Garten-Vignette von Tierschutz Austria zielt darauf ab, tierfreundliche Gärten zu vernetzen. Besonders hervorzuheben ist das Ziel, Österreichs längste „Igel-Straße“ zu schaffen, um den kleinen Stacheltieren im Siedlungsraum zu helfen. Zäune, Mauern und versiegelte Flächen stellen eine immer größere Herausforderung für die Igel dar. Es ist wichtig, dass wir als Gemeinschaft Wege finden, um den Lebensraum dieser Tiere zu schützen.