Heute ist der 24.04.2026 und in Feldkirchen hat sich der Kärntner Fußballverband mit wichtigen Neuigkeiten gemeldet. Die Auf- und Abstiegsregelungen für die Saison 2025/26 stehen fest und bringen einige Veränderungen mit sich. Grundlegend ist die Einhaltung des Sanierungsplans von Austria Klagenfurt eine Voraussetzung für die Einführung dieser Regelungen. Die Kärntner Regionalliga wird künftig aus 8 Mannschaften bestehen, während die Kärntner Liga weiterhin 16 Mannschaften umfasst, von denen 4 als Aufsteiger in die Regionalliga Süd Kärnten aufsteigen können.
Die Situation in der Regionalliga ist ebenfalls spannend: Die Regionalliga Mitte sowie die Absteiger aus der 2. Bundesliga bringen vier Mannschaften hervor, die sich für die Saison 2026/27 qualifizieren. Zudem haben die Teilnehmer der Regionalliga Süd Kärnten und Regionalliga Süd Steiermark, darunter Vereine wie Austria Klagenfurt, SC Kalsdorf und WAC Amateure, eine klare Perspektive für die kommenden Jahre.
Reform der Ligeneinteilung
Mit der bevorstehenden Reform der Ligeneinteilung, die ebenfalls ab der Saison 2025/26 wirksam wird, verfolgt der Kärntner Fußballverband das Ziel, die sportliche Qualität zu erhöhen und die Motivation der Vereine zu steigern, in höhere Spielklassen aufzusteigen. Die Kärntner Liga bleibt bei 16 Mannschaften, jedoch wird eine neue Unterliga Mitte eingeführt, die gemeinsam mit der Unterliga Ost und der Unterliga West den regionalen Fußball stärken soll. Diese Veränderungen sollen auch die bisherigen Herausforderungen, wie hohe Kosten durch weite Auswärtsfahrten, ansprechen.
Insgesamt wird die Anzahl der 1. Klassen, die zwei Spielklassen darunter angesiedelt sind, reduziert, während die bestehenden 2. Klassen nach jetzigem Stand erhalten bleiben sollen. Dies könnte für viele Vereine eine spannende Entwicklung darstellen, da sie nach einer Neuordnung der Spielklassen nun mehr Chancen auf einen Aufstieg haben.
Absteiger und Aufsteiger im Überblick
Die Absteiger aus der Kärntner Liga sind klar definiert: Ein Team, die Austria Klagenfurt Amateure, wird den Gang in die Unterliga antreten müssen. In der Unterliga selbst gibt es 44 Mannschaften, von denen 5 Aufsteiger in die Kärntner Liga aufsteigen können. Zudem gibt es in der 1. Klasse und in der 2. Klasse Gruppen, aus denen ebenfalls Aufsteiger hervorgehen. In der 1. Klasse sind es die Gruppensieger und -zweiten, die ihr Glück in der Unterliga versuchen dürfen.
Für den KFV-Cup stehen insgesamt 4 Startplätze zur Verfügung, die sowohl dem Sieger des KFV-Cups als auch den Regionalligisten zugutekommen. Sollte ein Regionalligist den KFV-Cup gewinnen, erhält der Finalist den Startplatz. Dies zeigt, wie wichtig der Cup-Wettbewerb für die Vereine ist und welche Chancen sich hier ergeben können.
Die Reformen und Regelungen, die der Kärntner Fußballverband in die Wege geleitet hat, sind ein spannendes Kapitel für die Zukunft des Fußballs in Kärnten und Osttirol. Der Verband setzt alles daran, die sportlichen Rahmenbedingungen zu verbessern und den regionalen Fußball auf eine neue Ebene zu heben. Weitere Informationen zu den neuen Regelungen sind auf der Website des Verbandes zu finden, die hier verlinkt ist: Sport-Fan.