In Feldkirchen gibt es frischen Wind beim Bauernbund! Nach 20 Jahren hat Siegfried Huber das Amt des Bezirksobmanns niedergelegt und das Zepter nun an den 25-jährigen Maximilian Kogler übergeben. Huber, der in den vergangenen zwei Jahrzehnten viel für die Region geleistet hat, äußerte beim Bezirksbauerntag Wehmut, Demut und Dankbarkeit für eine Zeit, die voller agrarpolitischer Herausforderungen und gesellschaftlicher Aktivitäten war, wie dem beliebten Bezirksbauernball. Er betonte, dass der Zeitpunkt für eine Staffelübergabe nun richtig sei, zumal Kogler als kompetenter Nachfolger bereitsteht, um die Geschäfte fortzuführen. Die Delegierten wählten Kogler einstimmig zum neuen Bezirksobmann – ein klares Bekenntnis zu seiner Person und seinen Fähigkeiten.

Maximilian Kogler stammt aus St. Urban und bewirtschaftet den Sonnleitnhof mit einem Fokus auf die Direktvermarktung des „Kärntner Molkeschweins“. Politisch ist er ebenfalls aktiv: Bei der Gemeinderatswahl 2021 sicherte er sich ein Direktmandat und ist mittlerweile Gemeindevorstand. Zudem hat er bei der Landwirtschaftskammerwahl 2021 in seiner Heimatgemeinde den ersten Platz belegt und ist als Landesobmann der Jungbauernschaft bestens vernetzt. Mit frischem Elan plant Kogler, den Bauernbund Feldkirchen mit einem starken, gemeindeübergreifenden Team in die kommenden Landwirtschaftskammerwahlen zu führen. So will er sicherstellen, dass die Anliegen der Bäuerinnen und Bauern in der Region stark vertreten werden. (Quelle)

Eine Ära geht zu Ende

Die Rückblicke auf die letzten zwei Jahrzehnte waren voller Emotionen. Huber sprach über die vielen Herausforderungen, die es zu bewältigen galt, und die Erfolge, die man gemeinsam feiern konnte. Es war eine Zeit, die nicht nur durch agrarpolitische Entscheidungen geprägt war, sondern auch durch zahlreiche gesellschaftliche Veranstaltungen, die das Gemeinschaftsgefühl stärkten. Die Bedeutung des Bezirksbauernballs wurde ebenfalls hervorgehoben – ein Event, das die Menschen zusammenbringt und die Traditionen hochhält. Huber machte deutlich, wie wichtig es ist, rechtzeitig Platz für die nächste Generation zu schaffen. Ein Gedanke, der vielen im Raum wohl aus dem Herzen sprach.

Maximilian Kogler wird nun die Herausforderung annehmen und die Geschicke des Bauernbundes lenken. Er sieht starke Vertretungen als essenziell für die Belange der Bäuerinnen und Bauern in der Region an. Dabei wird er nicht nur auf seine politischen Erfahrungen zurückgreifen, sondern auch auf seine Wurzeln im Agrarsektor. Kogler hat einen klaren Plan: mit einem breiten Team will er das Vertrauen der Mitglieder gewinnen und die Interessen der Landwirtschaft in Feldkirchen effektiv vertreten. (Quelle)

Blick in die Zukunft

Die Herausforderungen für die Landwirtschaft sind nicht von der Hand zu weisen. Auch auf der europäischen Ebene wird über wichtige Agrarreformvorschläge diskutiert, die ab 2028 in Kraft treten sollen. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Änderungen auf die heimische Landwirtschaft auswirken werden. Themen wie Ernährungssicherheit, Erzeugerpreise und nachhaltige Agrarpolitik sind aktuell sehr präsent und werden auch Koglers Agenda prägen. In einem Klima, das von Unsicherheiten und Veränderungen geprägt ist, wird der neue Bezirksobmann gefordert sein, klare und mutige Entscheidungen zu treffen.

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So wird der Bauernbund Feldkirchen unter Koglers Führung ein spannendes Kapitel aufschlagen. Die Erwartungen sind hoch, und die Vorfreude auf frische Impulse ist spürbar. Es bleibt abzuwarten, welche neuen Wege Kogler einschlagen wird, um die Anliegen der Landwirte in der Region erfolgreich zu vertreten. Die Zeit wird zeigen, wie sich die Dinge entwickeln werden. Aber eines ist sicher: Der Bauernbund ist in guten Händen.

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