Musikmittelschule Feldkirchen erhält MINT-Gütesiegel für herausragendes Engagement in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik
Die Musikmittelschule Feldkirchen hat kürzlich einen beeindruckenden Erfolg gefeiert: Sie wurde mit dem österreichischen MINT-Gütesiegel für die Jahre 2026–2029 ausgezeichnet. Dies geschah während der Jubiläums-MINT-Gala, die für ihr besonderes Engagement in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz MINT) bekannt ist. Die Auszeichnung zeigt, dass die Schule zu den Top-Bildungseinrichtungen in Österreich zählt und innovative, praxisnahe Unterrichtsformen anbietet. Ganz klar, hier wird nicht einfach nur Wissen vermittelt – hier wird geforscht, entdeckt und mit modernsten Lernmethoden gearbeitet!
Die Schwerpunkte der Musikmittelschule liegen auf digitalen Arbeitsformen und eigenständigem Forschen. Direktorin Petra Gangl, die den Preis entgegennahm, betonte, dass die Schule bestens für das schulautonome Wahlpflichtfach MINT gerüstet sei. Es ist ihr ein Anliegen, Schülerinnen für Technik, Informatik und Naturwissenschaften zu begeistern. Diese Art von Engagement ist genau das, was wir in der heutigen Zeit brauchen.
MINT-Gütesiegel als Qualitätssiegel
Das MINT-Gütesiegel ist nicht einfach irgendeine Auszeichnung. Es ist ein österreichweites Qualitätssiegel für Bildungseinrichtungen, die sich aktiv für die Förderung von MINT-Fächern einsetzen. Auch die Praxisvolksschule der PH NÖ erhielt am 20. Mai 2026 das Gütesiegel. Diese Auszeichnungen bestätigen das Engagement der Schulen, Kindern Zugänge zu naturwissenschaftlichen, technischen und digitalen Themen zu ermöglichen. Bei der Verleihung, die von Bildungsminister Christoph Wiederkehr geleitet wurde, waren zahlreiche Ehrengäste aus Bildung, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft anwesend.
Die Veranstaltung war ein echtes Spektakel. Carmen Possnig, ESA-Reserveastronautin, sprach über ihr „Abenteuer Weltraum“ – das war sicher ein Highlight für viele. Daniel Tranninger erzählte von seinen Erfahrungen bei einem Parabelflug und die Schauspielerin Katharina Stemberger thematisierte, wie wichtig MINT für kreative und gesellschaftliche Bereiche ist. Dazu gab es auch eine coole Hip-Hop-Performance von den MINT-Kids der Musikmittelschule Weiz und humorvolle Beiträge von Kabarettistin Caroline Athanasiadis.
Betonung auf Chancengleichheit und Kreativität
In diesen Schulen wird Wert darauf gelegt, dass alle Kinder, unabhängig von Geschlecht, positive Erfahrungen im MINT-Bereich sammeln. Spielerisches Forschen, Experimentieren und entdeckendes Lernen sind feste Bestandteile des Schulalltags. Das MINT-Gütesiegel würdigt die innovativen Lernformen und die Begeisterung, die die Schulen bei jungen Menschen für Naturwissenschaften und Technik wecken. So kann man sagen, dass die Schülerinnen nicht nur Mathe und Physik lernen, sondern auch für die Zukunft gerüstet werden.
Österreich steht vor der Herausforderung, mehr Fachkräfte in MINT-Berufen zu gewinnen. Das Bildungsministerium hat daher den Schulversuch „MINT-Mittelschule“ ins Leben gerufen, der an 57 Standorten im ganzen Land durchgeführt wird. Die ersten Rückmeldungen sind vielversprechend: Schülerinnen, Lehrkräfte und Eltern zeigen sich begeistert von den praxisnahen Projekten und Exkursionen, die den Unterricht lebendig und spannend gestalten.
Mit einer neuen Lehrplanstruktur, die elf Wochenstunden für das Fach „MINT“ vorsieht, wird ein starkes Fundament gelegt. Über 4.000 Schülerinnen nehmen an der wissenschaftlichen Begleitforschung teil. Alle sind auf der Suche nach innovativen Unterrichtsmaterialien und der Nachfrage nach Schulplätzen in den MINT-Klassen ist enorm. Der Schulversuch, der bis zum Schuljahr 2028/29 laufen wird, könnte vielleicht sogar in das Regelschulwesen überführt werden. Das könnte die MINT-Ausbildung in Österreich nachhaltig verändern!
Die Zukunft sieht also vielversprechend aus. Wenn Schulen wie die Musikmittelschule Feldkirchen und die Praxisvolksschule der PH NÖ weiterhin so engagiert arbeiten, können wir optimistisch in die Zukunft blicken. Die Kinder von heute sind die Fachkräfte von morgen – und die werden wir dringend brauchen!
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