In Feldkirchen tut sich was! Am 16. Mai 2026 wurde ein neues, gemeinnütziges Holzwohnbauprojekt vorgestellt, das nicht nur die Landschaft, sondern auch das soziale Miteinander bereichern soll. Bei einer Pressekonferenz in Moosburg, die von der Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig und weiteren Vertretern begleitet wurde, wurde das Projekt mit insgesamt 44 Wohneinheiten näher erläutert. Unter diesen Einheiten gibt es auch einen Wohnverbund, der speziell für Menschen mit Behinderung konzipiert wurde. Die Fertigstellung ist für Mai 2028 geplant, was uns schon jetzt auf die kommenden Jahre der Entwicklung neugierig macht.
Besonders spannend ist die Tatsache, dass Kärnten als Holzland gilt – hier hat man nicht nur einen wertvollen Rohstoff, sondern auch eine Menge Erfahrung im Holzbau. In den letzten Jahren wurde Holzbau zwar seltener umgesetzt, was oft an steigenden Kosten lag, doch dieses Projekt zeigt, wie intelligente Planung und regionale Kooperationen wirtschaftlich tragfähige Lösungen schaffen können. Und das ist nicht nur eine gute Nachricht für die Bauwirtschaft, sondern auch für die Umwelt.
Ökologische und soziale Verantwortung
Das Projekt setzt auf eine Kombination aus ökologischer und sozialer Verantwortung. Insgesamt drei Wohnverbünde mit je acht Wohneinheiten für Menschen mit Behinderung werden in Kooperation mit der Diakonie de La Tour realisiert. Hier wird nicht nur Wohnraum geschaffen, sondern auch Inklusion gefördert – ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung! Herbert Gaggl, der die internationale Bedeutung Kärntens als Holzstandort hervorhob, ist sich sicher, dass solche Projekte für die Region von großem Wert sind.
Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war die Erwähnung von TINAA – dem Timber International Network Alpe Adria, das seinen Sitz in Moosburg hat. Hier wird Holzbau als ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich zukunftsfähig angesehen. Herwig Seiser betonte die europäische Bedeutung von nachhaltigem Bauen und Holz als nachwachsendem Rohstoff. Das lässt uns hoffen, dass Holzbau nicht nur hierzulande, sondern auch über die Grenzen hinweg an Bedeutung gewinnen wird.
Innovative Ansätze für nachhaltige Baukultur
Die Holzbauinitiative, die Akteure aus Planung, Bauwirtschaft, Forschung und Verwaltung zusammenbringt, spielt eine zentrale Rolle in dieser Entwicklung. Sie fördert innovative Ansätze und hilft dabei, Hemmnisse im Baualltag zu überwinden – wichtig, wenn man bedenkt, wie sehr sich das Bauen mit Holz und nachwachsenden Rohstoffen auf unsere Städte und Dörfer auswirkt. Diese Materialien speichern CO2 und schonen Ressourcen, was für die Klimafreundlichkeit und Zukunftsfähigkeit des Bauens entscheidend ist.
Zusätzlich wird die Initiative vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat sowie dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen koordiniert. Sie bietet Orientierung und Sichtbarkeit für erfolgreiche Praxisprojekte, was für alle Beteiligten eine wertvolle Unterstützung darstellen kann. Es gibt also viele Gründe, optimistisch in die Zukunft zu blicken, wenn es um das Bauen mit Holz geht.