In Feldkirchen tut sich was! Der Verein „Theaterimpuls“, gegründet von den passionierten Schauspielern Robert Putzinger und Margot Wutte, bringt frischen Wind in die kulturelle Landschaft Kärntens. Mit dem Ziel, eigene Projekte unabhängig zu realisieren und das kulturelle Leben aktiv mitzugestalten, wurde dieser Verein – man höre und staune – im Jahr 2026 ins Leben gerufen. Die beiden Gründer, die auf eine langjährige Bühnenerfahrung zurückblicken, haben sich entschlossen, nicht nur Theater zu machen, sondern auch soziale Projekte ins Leben zu rufen, um bedürftigen und sozial benachteiligten Kindern und Menschen zu helfen. Das klingt nach einer tollen Initiative, oder?
Robert Putzinger, der als freischaffender Schauspieler in Österreich und Deutschland tätig ist, hat Opernsologesang studiert und das Max-Reinhardt-Seminar absolviert. Margot Wutte hingegen hat ihre ersten Schritte im Schultheater gemacht und ist seit 2001 in der Kärntner Theaterszene aktiv. Gemeinsam wollen sie mit „Theaterimpuls“ das Publikum mit neuen, kreativen Ideen begeistern. Die erste Produktion des Vereins ist nichts Geringeres als „Sommernachtstraum“, eine Komödie von Michael Niavarani, die auf dem berühmten Werk von William Shakespeare basiert. Die Premiere findet am 25. Juni auf der malerischen Burg Glanegg statt – ein Event, das man sich nicht entgehen lassen sollte!
Ein Klassiker im neuen Gewand
Doch was erwartet uns in dieser Inszenierung? Der „Sommernachtstraum“ dreht sich um die Liebeswirren und Missverständnisse zwischen mehreren Paaren. Firmenchef Theseus plant seine Hochzeit mit Hippolyta, und während die Angestellten ein Theaterstück zur Feier aufführen sollen, entfaltet sich eine chaotische Liebesgeschichte. Hermia, die in Lysander verliebt ist, soll eigentlich Demetrius heiraten – und so fliehen die beiden Verliebten in den Wald, verfolgt von Demetrius. Helena, die ebenfalls in Demetrius verliebt ist, folgt ihm nach. Der Wald wird zur Bühne für magische Verwirrungen, wenn Oberon Puck mit einem Liebeszauber aussendet. Das Chaos ist vorprogrammiert, denn Puck zaubert nicht nur Menschen, sondern verwandelt auch einen Schauspieler in einen Esel, was zu einigen komischen Verwicklungen führt!
Am Ende klären sich die Verwirrungen, und die richtigen Paare finden zusammen – es wird fröhlich, denn die Geschichte endet mit der Hochzeit von Theseus und Hippolyta. So viel Spaß und Verwirrung bringt Shakespeare in seine Werke, und dieser Einfluss ist auch heute noch spürbar. Die Themen von Gemeinschaft, Liebe und sozialen Spannungen reflektieren nicht nur das damalige, sondern auch das heutige Leben.
Shakespeare und sein Erbe
William Shakespeare war nicht nur ein Dramatiker, sondern auch ein Wegweiser für Kreativität und kulturelle Bildung. Seine Werke haben das moderne Theater nachhaltig geprägt und bieten eine wertvolle Grundlage für kritisches Denken und Selbstreflexion. Theater ist mehr als nur Unterhaltung – es spiegelt gesellschaftliche Entwicklungen wider und thematisiert Machtgefüge und soziale Spannungen. Das zeigt sich auch im PBN theaterundschule, wo Shakespeares Stücke genutzt werden, um Empathie und soziale Kompetenz zu fördern.
Die Auseinandersetzung mit Shakespeares Charakteren und Geschichten regt dazu an, über eigene Entscheidungen nachzudenken und Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln. Wer hätte gedacht, dass ein altertümliches Stück wie der „Sommernachtstraum“ so viel Relevanz für die heutige Zeit haben kann? Die kreative Arbeit, die im Rahmen von Projekten wie „Theaterimpuls“ geleistet wird, zeigt, wie wichtig es ist, Traditionen zu nutzen und gleichzeitig neue, innovative Wege zu beschreiten.
Also, markiert euch den 25. Juni rot im Kalender und lasst euch von „Theaterimpuls“ auf eine Reise durch die verworrene, zauberhafte Welt von Shakespeare entführen!
