Heute ist der 1. Mai 2026 und in der Gemeinde Kötschach-Mauthen im Bezirk Hermagor hat sich ein dramatischer Vorfall ereignet. Zwei Frauen, 32 und 34 Jahre alt, aus dem Bezirk Villach-Land, begaben sich am Vormittag um 10:45 Uhr auf eine Wanderung. Vom Parkplatz des Plöckenhauses aus starteten sie ihren Aufstieg über den Landsturmweg. Eine entspannte Tour sollte es werden, doch das Schicksal hatte andere Pläne.

Gegen 12:30 Uhr gerieten die beiden in eine heikle Situation. Sie hatten sich von dem markierten Wanderweg entfernt und waren in unmarkiertes Gelände geraten. Plötzlich waren sie auf sich allein gestellt – die 32-Jährige geriet in Panik und setzte einen Notruf ab. Es ist ein Albtraum für jeden Wanderer, der sich in den Bergen plötzlich verloren fühlt.

Rettungsaktion in den Bergen

Der Hilferuf blieb nicht ungehört. Die Bergrettung und die Polizei wurden schnell aktiv. Ein Polizeihubschrauber mit dem Namen „Libelle Lima“ wurde zur Rettung eingesetzt. Mit einer Taubergung mittels eines 45-Meter-Seils gelang es den Einsatzkräften, die 32-Jährige sicher aus dem steilen Gelände zu bergen. Ihre Begleiterin, die 34-Jährige, hatte das Glück, zurück auf den markierten Weg zu finden und konnte selbstständig absteigen. Glücklicherweise blieben beide Frauen unverletzt.

Zu den Einsatzkräften gehörten auch die österreichische Bergrettung, Ortsstelle Kötschach-Mauthen, mit sechs weiteren Einsatzkräften und einem Fahrzeug, die den Frauen zur Seite standen. Die Bergretter sind oft die stillen Helden in solchen Situationen, die mit viel Erfahrung und Mut in gefährliche Lagen vordringen.

Ein weiteres Beispiel von Bergnot

Solche Notfälle sind nicht selten. Ganz im Gegenteil. Ein weiteres Beispiel ereignete sich am 27. Juni 2023, als vier deutsche Staatsangehörige eine mehrtägige Wanderung im Zillertal unternahmen. Sie waren im Alter von 29 bis 58 Jahren und wanderten von der Alpenrosenhütte über das Schönbichler Horn in Richtung Furtschaglhaus, als sie in ein Schneefeld gerieten und die Orientierung verloren. Dies geschah um 8:30 Uhr. Schlechtes Wetter und die Schneelage waren hier die Übeltäter.

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Ein Wanderer brach sogar zweimal im Schnee ein, was schließlich zur Absetzung eines Notrufs führte. Die Bergrettung Ginzling war schnell zur Stelle, aber der Hubschrauber konnte nicht in die höheren Lagen fliegen. So mussten die Bergretter zunächst zu den Wanderern aufsteigen, bevor sie sie gegen 19:30 Uhr sicher zum Rettungshubschrauber bringen konnten. Auch diese Gruppe kam unverletzt davon.

Diese Vorfälle verdeutlichen, wie wichtig es ist, sich in den Bergen gut vorzubereiten und immer auf den markierten Wegen zu bleiben. In der Natur kann schnell etwas schiefgehen, und die Rettungskräfte leisten dabei oft unglaubliche Arbeit. Der Respekt vor den Bergen und deren Herausforderungen bleibt also unabdingbar.