In Hermagor tut sich was! Bürgermeister DI Leopold Astner hat kürzlich spannende Neuigkeiten verkündet, die sowohl die Bildung als auch die Infrastruktur der Stadt betreffen. Nach einer mehrjährigen Planungsphase startet nun die umfassende Sanierung der Volksschule Egg. Der Gemeinderat hat einstimmig einen Finanzierungsplan beschlossen, der sich auf rund 1,4 Millionen Euro beläuft. Das Land Kärnten übernimmt dabei stolze 820.000 Euro, während die Stadtgemeinde mit 580.000 Euro aus Eigenmitteln unterstützt. Die Planung stammt vom Architekturbüro Ronacher und die Bauaufträge werden größtenteils an heimische Unternehmen vergeben. Das hat auch einen positiven Nebeneffekt: Die lokale Wirtschaft wird gestärkt. Die Bauarbeiten beginnen mit dem Start der Sommerferien, und es ist geplant, dass Schüler und Lehrpersonal Ende September in die modernisierte Schule zurückkehren.

Doch das ist noch nicht alles! Die Stadt investiert auch in den überregionalen Radweg R3 zwischen Postran und Möderndorf. Die Bauarbeiten sollen im Frühherbst beginnen, und die Gesamtkosten werden auf etwa 450.000 Euro geschätzt. Hierbei übernimmt das Land Kärnten zwei Drittel der Kosten, ein Drittel wird von der Stadtgemeinde getragen. Eine weitere wichtige Maßnahme ist die Sanierung der Ortsdurchfahrt Pressegger See entlang der Paßriacher Landesstraße (LR 26). Diese Sanierung umfasst auch die Erneuerung des Gehsteigs, wobei sich die Stadtgemeinde mit etwa 150.000 Euro beteiligt. All diese Projekte zeigen, dass Hermagor aktiv an einer zukunftsfähigen Infrastruktur arbeitet.

Investitionen für eine bessere Zukunft

Solche Investitionen sind nicht nur wichtig für die lokale Bevölkerung, sondern auch für die Attraktivität der Region. Der Bund hat mit dem Infrastrukturprogramm nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFG I) von 2015 bis 2024 insgesamt 3,5 Milliarden Euro bereitgestellt, um finanzschwache Kommunen zu unterstützen. Bis zum Ende des Jahres 2024 wurden bereits 99,5 % dieser Mittel abgerufen. Die ersten Auswertungen zeigen, dass vor allem finanzschwache Kommunen von diesen Förderungen profitierten. Es ist erfreulich zu sehen, dass die Investitionen in die kommunale Infrastruktur seither deutlich angestiegen sind.

Die geförderten Projekte reichen von Krankenhäusern über Lärmminderung bis hin zu Bildungsinfrastruktur. Bis April 2024 wurden mehr als 11.769 Verwendungsnachweise mit einem Gesamtvolumen von fast 5 Milliarden Euro eingereicht! Diese Entwicklungen sind ein gutes Zeichen für die Zukunft der Kommunen, besonders für solche wie Hermagor, die sich aktiv um Verbesserungen bemühen.

Der Fokus auf Bildung und Infrastruktur ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn alles nach Plan verläuft, wird Hermagor nicht nur ein schönerer, sondern auch ein lebenswerterer Ort für alle seine Bürgerinnen und Bürger. Die Vorfreude auf die neuen, modernisierten Einrichtungen und die verbesserte Infrastruktur ist groß – und es bleibt spannend zu sehen, wie sich diese Investitionen auf die Region auswirken werden.

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