Heute ist der 8.05.2026 und in Hermagor gibt es wieder einmal Grund zur Freude. Die Schülerinnen und Schüler der Volksschulen Egg und Weißbriach haben sich aktiv für die Umwelt eingesetzt. Im Rahmen des Miniranger-Programms pflanzten sie insgesamt 42 Bäume – eine kleine, aber feine Aktion, die große Wirkung zeigen kann. Diese Initiative fand in Zusammenarbeit mit den Österreichischen Bundesforsten statt, was der Sache eine besondere Note verleiht.
Besonders erfreulich: Jedes Kind durfte seinen eigenen Baum pflanzen und ihm ein persönliches Namensband anbringen. Das stärkt nicht nur die Verbundenheit zur Natur, sondern ermöglicht auch ein gewisses Maß an Verantwortung. Die Volksschule Egg war mit 25 Stieleichen im Eggforst aktiv, während die Volksschule Weißbriach 17 Tannen am Kreuzbergsattel setzte. Ein schöner Anblick, wenn man bedenkt, dass diese kleinen Bäumchen vielleicht eines Tages zu mächtigen Gewächsen heranwachsen.
Bildung und Verantwortung
Die Schüler lernten nicht nur, wie man Bäume pflanzt, sondern erhielten auch wertvolle Informationen über heimische Baumarten und die Herausforderungen, die durch Neophyten entstehen. Das ist wichtig, denn nur durch Wissen kann man Verantwortung übernehmen. Die gepflanzten Bäume wurden in den Revierkarten der Österreichischen Bundesforste dokumentiert – das ist eine echte Erleichterung für die zukünftige Pflege der Wälder.
Ein großes Dankeschön gebührt den Österreichischen Bundesforsten, insbesondere Harald Zollner und seinem Team, sowie Bürgermeister Christian Müller für die Übernahme der Buskosten. Ohne solche Unterstützungen wären solche Projekte kaum möglich.
Aufforstung und ihre Bedeutung
Die Aktion in Hermagor fügt sich in einen größeren Kontext ein, denn Aufforstung hat weitreichende Vorteile. In Deutschland beispielsweise zeigt sich, dass Aufforstung langfristige Wirkungen hat und echte Mehrwerte für Klima, Natur und Gesellschaft schafft. Der Fokus liegt hier auf heimischen Baumarten und klimaresilienten Mischwäldern, die nicht nur CO₂ speichern, sondern auch widerstandsfähiger gegen Stürme, Dürre und Schädlinge sind. Gemischte Wälder können im Durchschnitt 10 bis 18 Tonnen CO₂ pro Hektar und Jahr binden – eine beachtliche Zahl!
Doch nicht nur das: Aufforstung fördert auch die Biodiversität. Sie verbessert die Luftqualität, stabilisiert den Wasserhaushalt und schafft Lebensräume für viele Tiere und Pflanzen. Und in städtischen Regionen wirken Wälder wie natürliche Klimaanlagen, die Schatten spenden und die Temperaturen senken. Das alles sind Aspekte, die auch in Hermagor eine Rolle spielen – ganz gleich, ob es um die kleinen Baumsetzer von heute oder die großen Wälder von morgen geht.
Am Ende des Tages zeigt sich, dass solche lokalen Projekte nicht nur die Umwelt verbessern, sondern auch den Kindern eine wichtige Lektion in Sachen Verantwortung und Nachhaltigkeit mit auf den Weg geben. Ein kleiner Schritt für die Schüler, ein großer Schritt für die Umwelt – und das ist doch einfach nur großartig!
Für weitere Informationen zur Aufforstung in Deutschland und den damit verbundenen Vorteilen, kann man einen Blick auf diese Seite werfen.