Heute, am 20.07.2026, werfen wir einen Blick auf den neuen Film „Backrooms“, der die Zuschauer in eine unheimliche Welt führt. Der Regisseur Kane Parsons, gerade mal 20 Jahre alt, hat mit diesem Werk ein spannendes Stück Psychothriller geschaffen. Anstatt sich auf eine ausgeklügelte Handlung zu konzentrieren, geht es in „Backrooms“ vielmehr um ein Gefühl der Ausweglosigkeit, das sich wie ein Schatten über den gelben, surrealen Räumen ausbreitet. Verfremdete Gegenstände und bizarre Szenerien erzeugen eine Atmosphäre, die an digitale Möglichkeiten erinnert, und laden die Zuschauer dazu ein, über verdrängte Erinnerungen und dunkle Aspekte der Psyche nachzudenken. Die dynamische Kamera mit ihren agilen Schwenks sorgt für ständig neue Perspektiven, während das Sounddesign und die Musik die spürbare Unruhe noch verstärken.

Die Inszenierung ist stilsicher, auch wenn die Aufarbeitung von Traumata manchmal ungelenk wirkt. Das Besondere an diesem Film ist, dass er keine eindeutige Erklärung für die unheimlichen Vorfälle bietet. Stattdessen bleibt das Publikum mit vielen Fragen zurück, die nach dem Abspann bestehen bleiben und zum Nachdenken anregen – eine Technik, die auch in anderen psychologischen Horrorfilmen häufig anzutreffen ist. Hierbei wird das Genre oft als Spiegel der Zeit betrachtet, der uns hilft, mit unseren Ängsten umzugehen. Wie Katty Salié in einer Dokumentation beschreibt, ist Angst etwas, das uns alle betrifft, und „Backrooms“ greift diese Thematik auf eine sehr eindringliche Weise auf. Mehr dazu hier.

Psychologische Horrorfilme im Fokus

Psychologische Horrorfilme, wie auch „Backrooms“, beschäftigen sich intensiv mit Themen wie Angst, Paranoia und Wahnsinn. Klassiker wie „Psycho“ oder „Shining“ haben das Genre stark geprägt und zeigen, wie vielschichtig die menschliche Psyche ist. In „Psycho“ thematisiert Alfred Hitchcock den gespaltenen Geist und die Morde eines psychopathischen Killers, während Stanley Kubrick in „Shining“ den Wahnsinn eines Vaters im Overlook Hotel schildert. Die Techniken, die in diesen Filmen verwendet werden, um Unbehagen zu erzeugen, sind vielfältig: Manipulation von Licht und Schatten, durchdachter Einsatz von Ton und mehrdeutige Erzählungen, die ein Gefühl der Unsicherheit schaffen.

„Backrooms“ reiht sich in diese Tradition ein, indem es mit den Ängsten der Zuschauer spielt. Phobien wie die Angst vor Isolation oder das Gefühl, in einer ausweglosen Situation gefangen zu sein, werden thematisiert. Die Zuschauer werden dazu angeregt, über ihre eigene Realität und Identität nachzudenken. Das macht den Film nicht nur unterhaltsam, sondern auch tiefgründig – eine Eigenschaft, die viele psychologische Horrorfilme teilen. Techniken wie unzuverlässige Erzähler und surreale Bilder schaffen eine unheimliche Klanglandschaft, die das Gefühl der Beklemmung verstärkt. Hier erfahren Sie mehr über psychologische Horrorfilme.

Die Faszination für Horror

Die Faszination für das Horror-Genre hat tiefere Wurzeln, die bis in die Antike zurückreichen. Katty Salié und ihre Gäste, darunter Filmexperten und Psychologen, untersuchen das Phänomen der Angst und wie es uns dazu bringt, uns solchen Geschichten zu nähern. Im Filmpark Babelsberg wird dies hautnah erlebbar, wo Horrorerlebnisse die Besucher in ihren Bann ziehen. Die Entwicklung des Genres, von klassischen Figuren wie Dracula und Frankenstein bis hin zu modernen psychologischen Schreckensformen, zeigt, wie sich unsere Ängste im Laufe der Zeit verändert haben.

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Eine interessante Erkenntnis aus der Forschung an der Universität Aarhus in Dänemark besagt, dass die körperlichen Reaktionen auf Angst durchaus gesund sein können. Es ist ein gewisser Nervenkitzel, der uns lebendig fühlen lässt. Diese Erkenntnisse könnten auch für die Zuschauer von „Backrooms“ relevant sein, die sich in die unheimlichen Gelben Räume wagen. Vielleicht ist es genau diese Mischung aus Angst und Faszination, die das Genre so anziehend macht – ein Weg, mit den dunklen Seiten der menschlichen Natur umzugehen und gleichzeitig einen Spiegel unserer Zeit zu halten. Weitere Einblicke erhalten Sie hier.

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