Am 8. Mai 2026 war es endlich soweit: Die Hundestaffel Drautal der Rettungshundebrigade machte Halt an der HLW Spittal. Ein aufregendes Event für die Erstklässler:innen der Fachschule für Sozialberufe! Fünf vierbeinige Helfer, darunter der erfahrene Rettungshund „SKY“ – ein Belgischer Schäferhund – und drei junge Hunde in Ausbildung, hatten ihren großen Auftritt. Hundeführer:innen wie Claudia, Leonie, Janine und Torsten begleiteten die Hunde und sorgten für einen lehrreichen Nachmittag.
Die Schüler:innen durften nicht nur die Hunde streicheln und knuddeln – eine wahre Freude für alle! Die Veranstaltung bot spannende Einblicke in die Arbeit einer Rettungshundestaffel. Die Hundeführer:innen erklärten, wie viel Training erforderlich ist, um Mensch und Hund auf Einsätze vorzubereiten. Es ist kein Zuckerschlecken, mehrere Stunden pro Woche werden dafür investiert! Claudia Jost, eine der Hundeführerinnen, zog einen interessanten Vergleich: Sie stellte die Ausbildung junger Hunde der Konzentrationsfähigkeit von Jugendlichen gegenüber. Irgendwie hat sie damit einen Nerv getroffen!
Einblicke in die Welt der Rettungshunde
Ein besonderes Highlight war eine Suchübung, bei der einige Schüler:innen sich versteckten, während die Hunde auf der Suche nach ihnen waren. Die Aufregung war spürbar! Die Schüler:innen beobachteten gespannt, wie die Hunde ihre Aufgabe mit Bravour meisterten. Diese praktische Erfahrung förderte nicht nur das Wissen über Rettungshunde, sondern auch soziale Kompetenzen wie Achtsamkeit, Geduld und Verantwortungsbewusstsein. Ein großes Dankeschön wurde der Hundestaffel Drautal ausgesprochen, insbesondere an Claudia Jost für ihren engagierten Einsatz.
Aber was genau macht eine Rettungshundestaffel eigentlich? Sie helfen nicht nur bei der Suche nach vermissten Personen, sondern sind auch bei Katastrophenlagen wie Erdbeben, Gebäudeeinstürzen oder Überflutungen im Einsatz. In vielen Fällen sind diese Teams in die Einsatz- und Alarmpläne der jeweiligen Landes- und Kreisverbände integriert. Dabei müssen die Hundeführer:innen ein aufwendiges Ausbildungs- und Trainingsprogramm durchlaufen – ganz schön viel Verantwortung, die sie da übernehmen!
Rettungshunde kommen in verschiedenen Einsatzgebieten zum Tragen: Trümmersuche, Flächensuche, Mantrailing und sogar Wassersuche. Und das Beste? Es spielt keine Rolle, ob der Hund einer bestimmten Rasse angehört – sogar Mischlinge können geeignete Rettungshunde sein! Wichtig sind Merkmale wie Wesensfestigkeit, Arbeitsbereitschaft und Leistungsfähigkeit. Hundeführer:innen sollten körperlich fit sein und bereit sein, viel Zeit in die Ausbildung und Einsätze zu investieren – etwa 350 Stunden pro Jahr. Das ist schon eine ordentliche Hausnummer!
Die Geschichte und Entwicklung der Rettungshunde
Historisch gesehen, haben Rettungshunde sogar eine Rolle in den Sanitätseinheiten der beiden Weltkriege gespielt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Rettungshundearbeit von Individualisten und Spezialisten vorangetrieben, die ihre gut ausgebildeten Suchhunde in die Arbeit des Roten Kreuzes einbrachten. Seitdem hat sich viel getan. Die Gründung von Dachverbänden wie dem Bundesverband Rettungshunde (BRH) und dem Deutschen Rettungshundeverein hat die Organisation und Koordination dieser wichtigen Arbeit weiter verbessert.
Die Alarmierung der Staffeln erfolgt über die zuständige Katastrophenschutzstelle, und die Ausbildungszeit für die Rettungshunde beträgt zwei bis drei Jahre. Das schließt auch Prüfungen für spezifische Einsatzgebiete ein. Die Kosten für die Ausbildung sind zwar kostenlos, jedoch müssen die Hundeführer:innen ihre Ausrüstung und Reisekosten selbst tragen. Ein gewaltiger Aufwand – doch die Belohnungen sind unbezahlbar.
Der Besuch der Hundestaffel Drautal an der HLW Spittal hat nicht nur die Schüler:innen begeistert, sondern auch ein Bewusstsein für die wichtige Rolle dieser Teams geschaffen. Denn am Ende des Tages geht es darum, Leben zu retten und vermisste Personen zu finden. Und das ist, ehrlich gesagt, ein ganz besonderes Gefühl.