Spittal an der Drau: Fortschritte im Wohnbau mit modernem und nachhaltigem Wohnraum
In Spittal an der Drau tut sich gerade einiges im Bereich des Wohnens. Die Stadt hat kürzlich die dritte Baustufe des Reconstructing-Projekts abgeschlossen, und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Mit der Fertigstellung dieser Etappe wurden 32 moderne Wohnungen hinzugefügt, wodurch die Gesamtzahl im Wohnquartier an der Tiroler Straße/10.-Oktober-Straße auf 92 ansteigt. Die Investition von rund 7,7 Millionen Euro zeigt, dass hier ernsthaft in leistbaren Wohnraum investiert wird. Die neuen Wohnungen sind nicht nur barrierefrei adaptierbar, sondern bieten auch eine hohe Energieeffizienz und eine moderne Fernwärmeversorgung. Das ist doch mal ein Schritt in die richtige Richtung!
Die Wohnungen selbst kommen mit 16 Zwei-Zimmer- und 16 Drei-Zimmer-Einheiten daher. Und wenn man sich die Grundrisse ansieht, merkt man schnell: Hier wurde an alles gedacht. Die begrünten Innenhöfe und die Tiefgarage schaffen ein weitgehend autofreies Wohnumfeld – ein echter Gewinn für die Lebensqualität. Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig überreichte den neuen Mietern kürzlich die Wohnungsschlüssel. Ein schöner Moment, der zeigt, wie wichtig dieses Projekt für die Stadt ist.
Ein Beispiel für Stadtentwicklung
Bürgermeister Gerhard Köfer hat die Bedeutung dieses Projekts für die Stadtentwicklung und die intelligente Nachverdichtung betont. Und das ist auch kein Wunder, denn in Zeiten, in denen leistbarer Wohnraum immer knapper wird, sind solche Initiativen Gold wert. Besonders bemerkenswert ist, dass die architektonische Gestaltung und die soziale Leistbarkeit Hand in Hand gehen – das hebt der kaufmännische Geschäftsführer Harald Repar hervor. Es wird deutlich, dass hier ein Vorbild geschaffen wurde, das es wert ist, nachgeahmt zu werden.
Doch das ist noch nicht alles, was Spittal zu bieten hat! Ein altes, unsanierbares Wohnhaus wurde durch einen modernen, barrierefreien Neubau ersetzt, der 24 Einheiten umfasst. Diese neue Wohnanlage ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, mit Parkettböden, Sonnenschutz, Loggien und sogar einer Liftanlage. Hier wird nicht nur auf Wohnkomfort gesetzt, sondern auch auf umweltfreundliche Bauweisen mit optimaler Wärmedämmung und zentraler Fernwärmeversorgung. Und das alles wurde von Kärntner Unternehmen umgesetzt!
Nachhaltigkeit im Fokus
Die Schlüssübergabe fand am Montag statt und ist ein weiterer Meilenstein in der Reconstructing-Strategie, die darauf abzielt, sanierungsbedürftige Altbestände durch neue Wohnanlagen zu ersetzen. Hier kommen auch die sozialen Aspekte ins Spiel: Die gemeinnützigen Gesellschaften in Spittal/Drau verwalten nach der Fertigstellung insgesamt 125 Häuser mit 1062 Mietwohnungen. Das ist ein großer Schritt in Richtung leistbarem Wohnraum für Jung und Alt.
In der Zukunft sind weitere Pläne geschmiedet: Ab Herbst 2019 soll die nächste Baustufe an der Tiroler Straße 34 – 42 beginnen, mit etwa 40 geförderten Wohnungen, darunter sogar teilbetreute Einheiten. Bis 2025 sollen rund 100 Neubauwohnungen entstehen, und das mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von voraussichtlich 12 Millionen Euro. Das klingt vielversprechend!
Im Kontext der ressourcenschonenden Stadtentwicklung, die als Notwendigkeit angesehen wird, zeigt Spittal, wie man Wachstum und Nachhaltigkeit in Einklang bringt. Städte sind kulturelle und wirtschaftliche Zentren, die große Mengen an Baumaterialien und Energie verbrauchen. Es ist also wichtig, innovative Wege zu finden, um Raum und Ressourcen effizient zu nutzen. Das Projekt in Spittal ist ein Beispiel, wie dies gelingen kann und wie neue Wohnformen in einer sich verändernden Welt aussehen können.
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