In einem bunten, kreativen Wettbewerb, der die regionalen Köstlichkeiten Kärntens ins Rampenlicht rückte, fand das Finale der „Frühstückschallenge“ des Genusslands Kärnten in der Landwirtschaftlichen Fachschule Althofen statt. Ein Ereignis, das nicht nur Gaumenfreuden bescherte, sondern auch das Bewusstsein für die Qualität heimischer Lebensmittel schärfte. Mit dem Motto „Je regionaler und bunter, desto besser“ traten rund 50 Teams aus 15 Kärntner Genuss-Schulen an, um ihre besten Frühstücksrezepte zu präsentieren. Über 40 kreative Vorschläge wurden eingereicht, doch nur die zwölf besten Teams schafften es ins Finale.
Das Team der CHS Villach konnte sich letztendlich durchsetzen. Anna Virgolini und Katharina Unterweger überzeugten die Jury mit ihrem Gericht „Alpine Eggs Kärnten“. Agrarreferent LHStv. Martin Gruber, der die Bedeutung des Wettbewerbs hervorhob, betonte, dass die Veranstaltung nicht nur Kreativität, sondern auch Regionalität und Nachhaltigkeit fördere. „Wir müssen die jungen Menschen für die Qualität heimischer Lebensmittel begeistern“, sagte Gruber und verwies auf die Notwendigkeit, ein Verständnis für den Schutz und Erhalt von Ressourcen zu entwickeln.
Ein Fest der Kreativität
Im Rahmen des Wettbewerbs wurden die Teilnehmer nicht nur in der Zubereitung ihrer Gerichte gefordert, sondern mussten auch die Jury mit der Präsentation ihrer Kreationen überzeugen. Die Bewertungskriterien waren dabei klar: Geschmack, Kreativität, Verwendung regionaler Zutaten sowie die Präsentation und Erklärung der Produkte spielten eine entscheidende Rolle. Auf den Plätzen zwei und drei landeten das Team der HBLA Pitzelstätten mit ihrem „Kärntner Breakfast Sushi Duo“ und das Team der LFS Goldbrunnhof mit Dinkel-Granola-Cups und Carrot-Cake-Energy-Balls.
Die Obfrau des Genusslands Kärnten, Petra Pobaschnig, hob die Veranstaltung als bedeutend hervor. Der neue Schwerpunkt auf das Frühstück zeigt, wie wichtig es ist, die Vielfalt und Qualität regionaler Produkte zu feiern. Die jungen Talente zeigten moderne und vielseitige Interpretationen, die das Potenzial der heimischen Küche widerspiegeln. Ein echter Genuss für die Augen und den Gaumen!
Regionalität im Trend
In Zeiten, in denen immer mehr Menschen Wert auf regionale und saisonale Zutaten legen, passt die „Frühstückschallenge“ perfekt in den aktuellen Trend der Gastronomie. Laut dem BMEL Ernährungsreport 2023 legen 66 % der Befragten großen Wert auf die Herkunft ihrer Lebensmittel, insbesondere beim Essen außer Haus. Diese Nachfrage nach regionalen Produkten ist nicht nur ein Zeichen des Wandels, sondern auch eine Chance für Gastronomiebetriebe, sich durch Qualität und Nachhaltigkeit abzuheben.
Die Vorteile der Verwendung regionaler Zutaten sind vielfältig: Neben verbesserten Geschmackserlebnissen und kürzeren Transportwegen profitieren auch die Regionen selbst von der Stärkung ihrer Wirtschaft. Gastronomiebetriebe, die auf regionale Produkte setzen, können durch Marketingvorteile und Kosteneinsparungen punkten. 80 % der Gastronom*innen beziehen bereits Lebensmittel bei Direktvermarktern und nutzen kreative Konzepte wie „farm-to-table“. Veranstaltungen wie die „Frühstückschallenge“ spielen eine entscheidende Rolle, um das Bewusstsein für diese Themen zu schärfen und die Verbindungen zwischen Verbrauchern und Produzenten zu fördern.
Ein Hoch auf die Kreativität und die Liebe zum Detail, die bei der „Frühstückschallenge“ sichtbar wurden! Und ganz ehrlich, wenn das nicht ein Anreiz für mehr regionale Küche ist, dann weiß ich auch nicht weiter.