Es war ein stimmungsvolles Event in Villach-Warmbad, als die besten Nachwuchs-Bäckerinnen Kärntens ihre Fähigkeiten beim Wettbewerb juniorSkills unter Beweis stellten. Diese Veranstaltung, die die Talente der Bäckerlehrlinge in den Vordergrund rückt, bot einen spannenden Einblick in die Kunst des Backens. Die Teilnehmerinnen hatten die Aufgabe, Teig zu bereiten, kreative Formen zu gestalten und ihre Meisterwerke eindrucksvoll zu dekorieren. Ein echtes Fest für alle Sinne!

Denise-Desiree Riedl von der Bäckerei Wienerroither sicherte sich den ersten Platz und wurde damit zur besten Nachwuchs-Bäckerin des Landes gekürt. Marie Wischer von der Knusperstube folgte auf dem zweiten Platz, während Emeli Schwarz von der Bäckerei Haimburger den dritten Platz belegte. Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber gratulierte den Gewinnerinnen herzlich und hob die Bedeutung der Bäckerlehrlinge für das Traditionshandwerk in Kärnten hervor. Auch Landesrätin Beate Prettner war vor Ort und lobte das Engagement dieser jungen Fachkräfte, die bereits jetzt die Zukunft des Bäckerhandwerks mitgestalten.

Ein Blick hinter die Kulissen des Bäckerhandwerks

Der Beruf des Bäckers ist viel mehr als nur das Mischen von Mehl und Wasser. Um erfolgreich zu sein, benötigt man ein profundes Wissen über Geräte, Maschinen und die richtige Lagerung von Rohstoffen. Die Ausbildung umfasst nicht nur die Teigherstellung und -verarbeitung, sondern auch die Kontrolle des Gärvorgangs und die Einhaltung von Sicherheits- und Hygienevorschriften. Ein gewisses handwerkliches Talent, ein sehr guter Geruchs- und Geschmackssinn sind ebenfalls Grundvoraussetzungen.

Die Lehre zum Bäcker dauert drei Jahre und endet mit einer Lehrabschlussprüfung. Während dieser Zeit arbeiten die Lehrlinge in einem 40-Stunden-Woche, oft schon ab vier oder fünf Uhr morgens. Sie lernen nicht nur das Handwerk, sondern auch Fächer wie Politische Bildung, Betriebswirtschaft und Lebensmittelkunde in der Berufsschule. Dabei gilt die Unterrichtszeit als Arbeitszeit – was für viele eine willkommene Abwechslung ist. Nach der Lehre stehen den Absolventen viele Wege offen: Ob in Bäckereien, der Brotbackindustrie oder sogar als Selbstständige – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Die Bedeutung des Nachwuchses im Bäckerhandwerk

Die Veranstaltung juniorSkills zeigt eindrucksvoll, wie wichtig der Nachwuchs für das Bäckerhandwerk ist. Diese jungen Talente bringen frischen Wind und innovative Ideen in die Branche. Und während die Konkurrenz hart ist, so wird doch eines deutlich: Die Leidenschaft für das Handwerk vereint alle. Es ist nicht nur ein Beruf, sondern eine echte Berufung. Das Bäckerhandwerk, mit all seinen Facetten, bleibt ein wichtiges Stück Kultur und Tradition in Kärnten.

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Die Veranstaltung wurde von weiteren Nachrichten aus Kärnten begleitet, die auch für Aufregung sorgten: Ein Kleinbus-Absturz in Mölbling, der acht Verletzte forderte, sowie ein Pkw-Brand auf der Tauernautobahn. Zudem genehmigte der Nationalratsausschuss eine Novelle, die für einige Diskussionen sorgte. Doch die strahlenden Gesichter der jungen Bäckerinnen beim juniorSkills-Wettbewerb waren ein Lichtblick, der alle Sorgen für einen Moment in den Hintergrund drängte.

Wer mehr über die Ausbildung und die Möglichkeiten im Bäckerhandwerk erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Website der Wirtschaftskammer Österreich unter diesem Link.

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