Heute ist der 4.05.2026 und in der Eishockeywelt gibt es aufregende Neuigkeiten. Die Vienna Capitals haben Mike Stewart als neuen Trainer verpflichtet. Der 53-jährige Stewart, eine wahre Legende des Eishockeys in Villach, hat eine beeindruckende Karriere hinter sich. In der Villacher Eishalle hängt seine Rückennummer, ein Zeichen für den Respekt und die Anerkennung, die er in seiner Heimat genießt. Von 2001 bis 2010 hat er unglaubliche 482 Spiele für Villach bestritten und dabei zweimal den Meistertitel errungen. Ein echter Held!

Stewart ist nicht nur ein hervorragender Spieler gewesen, sondern hat auch eine bemerkenswerte Trainerlaufbahn eingeschlagen. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere im Jahr 2010 blieb er in Villach und begann als Assistant Coach, bevor er die Verantwortung als Cheftrainer übernahm. 2012 zog es ihn dann nach Deutschland, wo er die Fischtown Pinguins Bremerhaven erfolgreich zum Aufstieg in die zweite Liga führte. Mit den Augsburger Panthern feierte er weitere Erfolge und erreichte 2019 das Halbfinale. Nach einer kurzen schöpferischen Pause wurde er 2021 Cheftrainer der Grizzlys Wolfsburg und schaffte es dort ebenfalls ins Halbfinale.

Der Weg zu den Vienna Capitals

Nun hat Stewart einen Zweijahresvertrag bei den Vienna Capitals unterschrieben und sieht die Herausforderung, das Team nach drei Jahren wieder ins Viertelfinale zu bringen. Seine Erfahrung und sein Engagement könnten der Schlüssel sein, um die Capitals auf die Erfolgsspur zurückzuführen. In Klagenfurt laufen gleichzeitig die Vorbereitungen des Nationalteams für die bevorstehende Weltmeisterschaft. Neu im Team sind Gregor Biber von Rögle und Paul Huber aus Graz, während Felix Klassek (19 Jahre) nicht mehr im Kader ist. Aufgrund von Verletzungen sind auch drei Salzburg-Stürmer sowie ein Spieler des KAC als Center vorgesehen. Das Training umfasst insgesamt drei Torhüter, zehn Verteidiger und 15 Stürmer, was auf eine spannende Zeit für das Eishockey in Österreich hindeutet.

Die Entscheidung über das WM-Aufgebot wird nach dem letzten Testspiel gegen Slowenien am Samstag fallen. Stewart, der bereits an drei Weltmeisterschaften teilgenommen hat, wird sicher mit großem Interesse verfolgen, wie sich die Nationalmannschaft schlägt. Seine eigene WM-Historie ist gemischt: 2005 in Wien und Innsbruck musste das Team aus der A-Gruppe absteigen, während 2006 in Tallinn der Aufstieg gefeiert wurde. 2007 in Moskau folgte erneut der Abstieg, und er erzielte Österreichs Ehrentor beim 1:6 gegen Lettland. Spannende Zeiten für den Eishockeysport in Österreich!

Ein Blick auf Stewarts Karriere

Mike Stewart ist nicht nur ein Trainer, sondern auch ein Symbol für den Eishockeysport in Österreich. Sein Weg ist geprägt von Höhen und Tiefen, von Meisterschaften bis hin zu Herausforderungen. Nach seiner Zeit in Villach, wo er als Trainer im Einsatz war, wechselte er in die DEL2 und führte die Fischtown Pinguins gleich in seiner ersten Saison zur Meisterschaft. Auch in Augsburg hinterließ er seine Spuren, indem er das Team zweimal in die Meisterrunde führte. Der Wechsel zu den Kölner Haien war ein weiterer Schritt, der jedoch mit einer Freistellung nach 17 Niederlagen endete. Doch Stewart gab nicht auf und fand mit den Grizzlys Wolfsburg neuen Antrieb, wo er in den Spielzeiten 2021/22 und 2022/23 jeweils das Halbfinale erreichte.

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Jetzt, mit den Vienna Capitals, hat er die Chance, seine beeindruckende Karriere fortzusetzen. Die Fans sind gespannt und hoffen auf eine Rückkehr zu alten Höhen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Mannschaft unter seiner Leitung entwickeln wird. Eines ist sicher: Mike Stewart bringt nicht nur Erfahrung, sondern auch eine tief verwurzelte Leidenschaft für das Spiel mit, die er im Training und in den Spielen vermitteln wird.