Heute ist der 12.06.2026. Ein aufregender Tag für alle Reisenden zwischen Salzburg und Villach! Ab dem 14. Juni 2026 setzt die ÖBB die neuen IC-Doppelstockzüge des Typs Stadler KISS 200 auf der Tauernstrecke ein. Das Ziel? Eine deutliche Qualitätssteigerung im Fernverkehr und eine Erhöhung der Platzkapazität auf dieser wichtigen Nord-Süd-Verbindung. Wer die alte Reise kennt, kann sich auf eine spürbare Verbesserung freuen.

Die neuen Züge bringen insgesamt 290 Sitzplätze mit sich – ein Plus von rund 35 im Vergleich zu den bisherigen Modellen. Das wird sicher einigen Fahrgästen die Freude am Reisen erhöhen! In der 1. Klasse gibt es 24 Plätze und in der 2. Klasse 266. Die Ausstattung ist modern und durchdacht: großzügige Sitzbereiche mit erhöhtem Komfort, barrierefreie Niederflureinstiege, Klimatisierung und sogar kostenloses WLAN. Und das Beste? An jedem Platz gibt es Steckdosen! Wer also gerne seine Geräte auflädt oder im Zug arbeitet, wird sich hier wohlfühlen.

Funktionale Ausstattung und Panoramablick

Zusätzlich hat man an die Radfahrer und Familien gedacht: Es gibt 8 Fahrradstellplätze, 2 Rollstuhlplätze und Bereiche für 2 Kinderwagen. Die Gepäckablagen sind großzügig und es stehen auch 5 WCs zur Verfügung – darunter ein barrierefreies WC mit Wickeltisch. Besonders hervorzuheben sind die Catering-Zonen mit Automaten für Snacks sowie warme und kalte Getränke. Ein echter Genuss!

Und während der Fahrt kann man im Oberdeck der Züge einen atemberaubenden Panoramablick über das Salzburger Gasteinertal und das Kärntner Mölltal genießen. Für viele wird das sicher ein Highlight der Reise sein. Die Züge verkehren auf folgenden InterCity-Verbindungen: IC 899 von Salzburg Hbf um 07:07 Uhr nach Villach Hbf um 09:28 Uhr, IC 796 von Villach Hbf um 10:32 Uhr nach Salzburg Hbf um 12:53 Uhr, IC 797 von Salzburg Hbf um 15:07 Uhr nach Villach Hbf um 17:28 Uhr und schließlich IC 898 von Villach Hbf um 18:32 Uhr nach Salzburg Hbf um 20:53 Uhr. Da ist für jeden etwas dabei!

Die Tauernstrecke – eine technische Meisterleistung

Die Tauernbahn selbst ist eine beeindruckende Strecke, die sich durch die Alpen schlängelt. Sie beginnt in Salzburg und führt über mehrere Tunnel und Viadukte in die Kärntner Hauptstadt Villach. Zu den markantesten Bauwerken gehören der Tauerntunnel mit einer Länge von 8.370 Metern und die vielen Viadukte, die die Landschaft durchkreuzen. Die Strecke ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch eine technische Meisterleistung. Wer mehr über die einzelnen Bauwerke wissen möchte, findet auf Wikipedia eine umfassende Übersicht.

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Die ÖBB hat in den letzten Jahren kontinuierlich in die Bahninfrastruktur investiert. Im Jahr 2025 transportierten sie 559 Millionen Fahrgäste und 79 Millionen Tonnen Güter – und das alles umweltfreundlich. Der Strom für die Züge kommt zu 100% aus erneuerbaren Energien. Das zeigt, wie ernst es der ÖBB mit dem Klimaschutz ist. Mit einer Pünktlichkeit von 94,1% im Personenverkehr ist die Zuverlässigkeit zudem bemerkenswert. Um mit der steigenden Nachfrage mitzuhalten, investiert die ÖBB bis 2030 rund 6,1 Milliarden Euro in neue Fahrzeuge und Upgrade-Programme für bestehendes Wagenmaterial.

Die neuen Doppelstockzüge sind nur der Anfang. Auch im Nahverkehr plant die ÖBB, ihre Flotte mit neuen Cityjet-Doppelstockzügen zu ergänzen. Es wird eine Erhöhung der Sitzplatzkapazität um 40 Prozent bis 2030 angestrebt. Damit wird der Komfort und die Kapazität für die Fahrgäste weiter verbessert. In Zeiten, in denen der öffentliche Verkehr immer beliebter wird, ist dies eine spannende Entwicklung.

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