Familienfest auf der Stiabarwiese stärkt Gemeinschaft und kulturellen Austausch
Am vergangenen Wochenende feierte die Stiabarwiese in rund 1.000 Metern Seehöhe ein ganz besonderes Familien- und Sommerfest. Organisiert vom Kulturverein KPD Drava, dem Südkärntner Bauern und Viehzuchtverband für Loibach und Umgebung, konnte das Fest über 300 Gäste begrüßen. Bei strahlendem Sonnenschein startete das Event mit einer festlichen Feldmesse, die von Vikar Andrej Lampert zelebriert wurde. Die musikalische Umrahmung übernahm der Chor PIS, der bereits seit vielen Jahren für seine beeindruckenden Auftritte bekannt ist.
Die Besucher wurden herzlich von den KPD-Drava-Obmännern Jokej Logar, Stefan Domej und Joško Nachbar empfangen. Das Programm war wirklich für alle Generationen gestaltet, und besonders das Kinderprogramm, das von Vida Logar, Christine Meklin-Sumnitsch, Kaja Katz, Victoria Meklin, Traudi Rudolf, Lana Logar, Christina Kristof und Nina Kogelnik organisiert wurde, sorgte für strahlende Gesichter bei den Kleinen. Familie Vauti übernahm die Bewirtung der Gäste und stellte sicher, dass niemand hungrig blieb. Ein weiteres Highlight waren die zahlreichen Oldtimer, die als Blickfang auf dem Festgelände standen und bei Jung und Alt für Staunen sorgten.
Ein Fest der Gemeinschaft
Das Fest stellte sich als ein wahrer Treffpunkt für Jung und Alt dar – ein Zeichen der Gemeinschaft und kulturellen Verbundenheit. Ehrengäste wie Altbürgermeister Siegi Skubl und Vizebürgermeister Benjamin Malle schauten ebenfalls vorbei, unterstützt von weiteren Vertretern der Gemeinde und zahlreichen Gästen aus Slowenien. Es war eine wunderbare Gelegenheit für alle, sich auszutauschen, miteinander zu feiern und die nachbarschaftlichen Beziehungen zu stärken.
Ein besonderer Leckerbissen war die musikalische Unterhaltung, die durch Traudi Katz-Lipusch sowie die talentierten Instrumentalisten Pepej Krop und Simon Kogelnik bereichert wurde. Die Klänge hallten über die Wiese und schufen eine Atmosphäre der Freude und des Miteinanders. Es waren wirklich unvergessliche Momente, die die Anwesenden in Erinnerung behalten werden.
Kulturelle Verbindungen über Grenzen hinweg
In den kommenden Jahren wird der Chor PIS nicht nur in Österreich, sondern auch international aktiv sein. Vom 1. bis 3. Mai 2026 plant die Pevsko-instrumentalna skupina Žvabeka eine Konzertreise nach Aumetz in Frankreich, wo ein internationales Festival mit Chören aus ganz Europa stattfinden wird. Der Chor aus Österreich wird dabei eine bedeutende Rolle spielen. Jokej Logar und Chorleiterin Vera Sadjak organisieren diese Reise, die sowohl musikalische als auch kulturelle Höhepunkte verspricht.
Es sind drei große Konzerte und Gesangstreffen mit Gruppen aus Frankreich, Italien und Slowenien geplant. Die Teilnehmer werden auch die Gelegenheit haben, Sehenswürdigkeiten in Aumetz zu besichtigen, einer Stadt, die im 20. Jahrhundert für den Bergbau bekannt war. Außerdem steht eine Bootsfahrt auf der Mosel und ein Besuch der Stadt Luxemburg auf dem Programm. Solche internationalen Begegnungen sind nicht nur für die Künstler wertvoll, sondern auch für den kulturellen Austausch und das Knüpfen neuer Kontakte.
Musik als Brücke zwischen Kulturen
Diese Veranstaltungen erinnern uns daran, wie wichtig kulturelle Begegnungen sind. Der Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) organisiert regelmäßig internationale Festivals, um den Austausch der Amateurmusik zu fördern. Diese Festivals ermöglichen nicht nur musikalische Impulse, sondern auch persönliche Begegnungen über Ländergrenzen hinweg. Genau das ist es, was unsere Gemeinschaften bereichert: das Teilen von Musik und Kultur, das Überwinden von Grenzen und das Feiern der Vielfalt.
Ob es sich um lokale Feste oder internationale Festivals handelt, die Leidenschaft für die Musik bleibt der verbindende Faktor. Es ist dieser Geist des Miteinanders, der uns zusammenbringt und die Herzen öffnet.
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