In Griffen tut sich was! Das Bildungs- und Sportzentrum, das zur Zeit in vollem Gange ist, hat in den letzten Monaten große Fortschritte gemacht. Die erste Baustufe wird jetzt im September 2025 abgeschlossen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 9,9 Millionen Euro. Am 2. September werden die Kinder der Kindertagesstätte und des Kindergartens die renovierte, ehemalige Mittelschule beziehen. Eine Woche später, am 8. September, folgen die Volksschülerinnen und Volksschüler. Die Vorfreude ist sicherlich groß, nicht nur für die Kinder, sondern auch für alle Beteiligten!
Der Spatenstich war ein feierliches Ereignis, bei dem Bürgermeister Josef Müller, Landeshauptmann Daniel Fellner, Sponsor Peter Milavec und Mitarbeiterin Silvia Köchl anwesend waren. Es scheint, als ob alles nach Plan verläuft. Bürgermeister Müller hat in jüngsten Mitteilungen betont, dass die Arbeiten im Zeitplan liegen und der Fortschritt zügig vorangeht. Aktuell wird an der Gestaltung der Außenanlagen gearbeitet. Der Kabinen- und Kantinenbereich ist fast fertig, die Parkplätze und Asphaltierungen sind abgeschlossen. Oh, und der Innenhof wird autofrei – das wird sicher eine tolle Aufenthaltszone für die Kinder!
Die zweite Baustufe
Die zweite Baustufe, die noch in diesem Jahr startet, umfasst bedeutende Umbauten der Außenanlagen, Spielplätze, Wege und Parkplätze. Insgesamt werden etwa 4.000 m² Asphaltfläche entsiegelt und begrünt. Die Finanzierung dieser Phase erfolgt durch 2,4 Millionen Euro von der Kärntner Landesregierung, die in drei Tranchen von je 800.000 Euro zwischen 2025 und 2027 ausgezahlt werden. Der Bürgermeister hat sich auch für diese Unterstützung bedankt, die das Projekt zu einem zukunftsweisenden Schritt für Kinder, Jugendliche und Ehrenamtliche in der Gemeinde macht.
Das Projekt selbst ist umfangreich. Es umfasst nicht nur die Elementarpädagogik und die Volksschule, sondern auch eine Mittags- und Nachmittagsbetreuung, den Hort des BÜM, die Musikschule TonArt, zwei Turnhallen für die Gemeinde und eine Gastro-Küche mit Speisesaal für die Kindergarten- und KiTa-Kinder. Ein Spielplatz mit neuer öffentlicher Toilette und diverse Sporteinrichtungen runden das Angebot ab. Man kann sich vorstellen, wie lebhaft es dort zugehen wird!
Investitionen in die Zukunft
Ein Blick über den Tellerrand zeigt, dass die Gemeinden in Österreich trotz finanzieller Engpässe weiterhin stark investieren. Laut dem Gemeindeinvestitionsbericht 2025 fließen 1,53 Milliarden Euro in den Bereich Bildung, um Schulen und Kindergärten zu bauen oder zu sanieren. Diese Investitionen sind nicht nur ein Zeichen für die Verbesserung der Bildungsinfrastruktur, sondern auch für die Schaffung lokaler Arbeitsplätze. Dazu kommen rund 681 Millionen Euro für Straßen und öffentliche Plätze. Es gibt also viele Bereiche, die von diesen Maßnahmen profitieren werden.
Die Entwicklungen in Griffen sind ein kleiner, aber feiner Teil dieses großen Bildes. Hier wird deutlich, wie wichtig es ist, in die Zukunft der Kinder zu investieren. Das Bildungs- und Sportzentrum wird sicher viele positive Auswirkungen auf die Gemeinde haben. Und wer weiß, vielleicht wird Griffen ein Vorbild für andere Gemeinden in Österreich?
