In der KAD-Region 3, die die Bezirke Völkermarkt, Wolfsberg und St. Veit an der Glan umfasst, hat ein intensiver Austausch zur Kriminalprävention stattgefunden. Die Polizei verfolgt dabei das Leitprinzip, dass Sicherheit eine gemeinsame Aufgabe ist und die Prävention der Schlüssel zu ihrem nachhaltigen Erfolg darstellt. Im Rahmen einer Arbeitsbesprechung am Bezirkspolizeikommando Völkermarkt wurden aktuelle Entwicklungen analysiert und Erfahrungen ausgetauscht. Ein zentraler Punkt war die Thematisierung neuer Herausforderungen, insbesondere in der Eigentumskriminalität und der Verlagerung von Betrugsdelikten in den digitalen Raum. Die Polizei hat konkrete Maßnahmen abgeleitet, um potenzielle Opfer zu sensibilisieren und Täterstrategien durch konkrete Fallbeispiele schneller zu erkennen. Quelle.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Intensivierung der Zusammenarbeit mit Gemeinden, Bildungseinrichtungen und regionalen Organisationen. Durch verstärkte Aufklärungsarbeit in Form von Vorträgen, Workshops und Informationskampagnen soll das Sicherheitsbewusstsein in der Bevölkerung gestärkt werden. Besonders betont wurde die Wichtigkeit der Prävention bei Jugendlichen und dem Schutz älterer Menschen vor Trickbetrug und Cyberkriminalität. „Kriminalprävention lebt von persönlichem Kontakt, Vertrauen und enger Vernetzung“, so Bezirkspolizeikommandant Oberstleutnant Klaus Innerwinkler und Kriminaldienstreferent Chefinspektor Rudolf Stiff. Ihr Ziel ist die qualitative und quantitative Ausweitung der kriminalpräventiven Arbeit in der Region 3.

Gemeinsame Anstrengungen für mehr Sicherheit

Um diese Ziele zu erreichen, unterstützt das Programm Polizeiliche Kriminalprävention (ProPK) die Zusammenarbeit der Polizeien der Länder und des Bundes. Durch Gremienarbeit wird sichergestellt, dass aktuelle Erkenntnisse zur Kriminalprävention in praxisnahe Initiativen umgesetzt werden. Das Bundeskriminalamt (BKA) spielt dabei eine wichtige Rolle, indem es sowohl strategisch in der Projektleitung als auch operativ in der Kommission Polizeiliche Kriminalprävention (KPK) tätig ist. Diese Kommission befasst sich mit nationalen und internationalen Fragestellungen zur Kriminalprävention.

Ein zentrales Ziel des ProPK ist die Aufklärung der Bevölkerung sowie die Unterstützung örtlicher Polizeidienststellen in der Präventionsarbeit. Hierzu werden verschiedene Materialien, wie die Broschüre „Strategien für Prävention und Bewältigung“, bereitgestellt, die sich an Personen im Ausland richtet, die Gefahren schwerer Straftaten ausgesetzt sind. Auch der Ratgeber „Krisenmanagement“ richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen und thematisiert die Vorbereitung auf Entführungsfälle. Diese präventiven Maßnahmen sind entscheidend, um die Sicherheit in der Bevölkerung zu erhöhen.

Cyberkriminalität im Fokus

Ein wachsendes Problem stellt die Cyberkriminalität dar. Laut der Dunkelfeldstudie „Cybersicherheitsmonitor (CyMon) 2025“, die jährlich in Deutschland durchgeführt wird, zeigt sich ein alarmierender Trend: Die Sorglosigkeit der Bevölkerung im Umgang mit IT-Sicherheit nimmt zu. Besonders Eltern sind gefragt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, da der Schwerpunkt der Umfrage 2025 auf dem „Digitalen Familienalltag“ liegt. Die Ergebnisse zeigen, dass fast jede/r Zehnte dauerhaft ungeschützt im Internet agiert und viele sich ihrer Risiken nicht bewusst sind. Betrug stellt das am häufigsten gemeldete Delikt dar, und über 80 % der Betroffenen erleiden finanzielle Schäden. Es ist essenziell, das Bewusstsein für Cyberkriminalität zu schärfen, um die Bevölkerung zu schützen.

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Die Kombination aus persönlichem Austausch, Aufklärung und gezielten Maßnahmen stellt einen wichtigen Baustein zur Stärkung der Sicherheit in der KAD-Region 3 dar. Die Polizei und ihre Partner arbeiten Hand in Hand, um den Herausforderungen der heutigen Zeit zu begegnen und die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu schützen.