In Völkermarkt hat sich etwas Spannendes getan! Janine Hoinig, die gebürtige Völkermarkterin, hat Ende Mai ihr eigenes Lokal mit dem Namen „Hoinig Stubn“ eröffnet – und das in der Griffner Straße! Nach ihrer Ausbildung zur diplomierten Kleinkinderzieherin hat sie während ihrer Arbeit am Klopeiner See im Sommer die zündende Idee zur Selbstständigkeit gehabt. Zufällig stieß sie auf die Möglichkeit, einen Gastronomiebetrieb in ihrer Heimatstadt zu übernehmen. Und jetzt ist sie da – mit einem Lokal, das 175 Quadratmeter groß ist und viel zu bieten hat.

Die Öffnungszeiten sind für alle, die gerne mal vorbeischauen möchten, ganz angenehm gestaltet. Von Dienstag bis Freitag kann man zwischen 8.30 und 22 Uhr einkehren, am Samstag sogar bis Mitternacht und am Sonntag von 10 bis 22 Uhr (wobei die warme Küche hier nur auf telefonische Anfrage oder Vorreservierung verfügbar ist). Und das Beste? Sportevents wie Skirennen und Formel 1 werden im Lokal übertragen. Für die Fußball-WM plant Hoinig ein Public Viewing im Gastgarten. Ein großer Saal steht zudem Dartvereinen zur Verfügung, was das „Wirtshausgefühl“ noch mehr unterstreicht – gesellig und lebhaft soll es sein, ganz nach dem Motto von Janine Hoinig.

Ein neuer Impuls in der Gastronomie

Die Gastronomie in Österreich und auch in Deutschland steht aktuell vor großen Herausforderungen. Die Pandemie hat viele Veränderungen mit sich gebracht und die bestehenden Probleme nur verschärft. Finanzielle Belastungen, steigende Betriebskosten durch die Energiekrise und der Fachkräftemangel machen vielen Betrieben zu schaffen. Immer mehr Gastronomiebetriebe müssen schließen oder kämpfen ums Überleben. Ein Trend, der auch in Völkermarkt nicht unwichtig ist. In diesem Kontext zeigt die Eröffnung der „Hoinig Stubn“ den Mut und die Entschlossenheit, neue Wege zu gehen.

Innovative Konzepte sind gefragter denn je. Restaurants müssen sich neu erfinden, um langfristig bestehen zu können. Da sind kreative Ansätze gefragt – von hybriden Konzepten, die tagsüber Coworking und abends Gastronomie bieten, bis hin zu digitalen Lösungen und Nachhaltigkeitsinitiativen. Das alles könnte auch für Janine Hoinig interessant sein, um ihre Stubn auf die nächste Stufe zu heben. Regionalität und Nachhaltigkeit sind auf jeden Fall Themen, die in der heutigen Gastronomie immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Janine Hoinig sieht ihre Selbstständigkeit nicht nur als beruflichen Schritt, sondern auch als persönlichen. Der Rückhalt ihrer Familie gibt ihr die Kraft, die sie braucht, um diesen neuen Weg zu gehen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Gastronomieszene in Völkermarkt entwickeln wird und welche Impulse durch neue Betriebe wie die „Hoinig Stubn“ gesetzt werden. In Zeiten des Wandels und der Unsicherheit ist es erfrischend zu sehen, wie Menschen wie Hoinig ihren Traum verwirklichen und gleichzeitig der Gemeinschaft etwas zurückgeben.

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