Heute ist der 4.05.2026 und in Kärnten tut sich etwas, das ganz besonders ist. Die Kunst- & Kultur-Initiative Völkermarkt hat ein spannendes Projekt ins Leben gerufen: „Missa Contra Bellum“ – eine kulturelle Antwort auf den Krieg. Die Idee ist, Kirchenräume in eindrucksvolle Bühnen zu verwandeln, um ein starkes Zeichen für den Frieden zu setzen. Unter dem Motto „Kunst statt Krieg“ wird hier ein Event stattfinden, das Musik, Literatur und bildende Kunst vereint. Und das alles, um die Auswirkungen von Konflikten auf Frauen und die Gesellschaft ins Licht zu rücken.

Geplant sind drei interdisziplinäre Aufführungen in verschiedenen Kirchen. Am Freitag, dem 8. Mai 2026, geht es los in Klagenfurt in der Stadtpfarrkirche St. Egid. Am Samstag, dem 9. Mai 2026, wird die Stadtpfarrkirche St. Magdalena in Völkermarkt zum Schauplatz, und am Sonntag, dem 10. Mai 2026, findet das Ganze in der Basilika Maria Loreto in St. Andrä seinen Abschluss. Jede Aufführung beginnt um 18.30 Uhr und wird das zentrale Werk „Paukenmesse“ von Joseph Haydn aus dem Jahr 1796 beinhalten. Das wird sicher ein intensives Erlebnis!

Ein Gesamtkunstwerk der besonderen Art

Aber damit nicht genug: Die Kirchen werden durch spezielle Effekte mit Lautsprechern und Drohnen-Piloten in ein immersives Erlebnis verwandelt. Drohnenangriffe – ein aktuelles und bedrohliches Thema – werden in die Aufführungen integriert. So wird die Kluft zwischen Kunst und Realität auf eindringliche Weise sichtbar. Literarische Beiträge von der Schauspielerin Julia Cencig, die Werke von renommierten Autorinnen wie Bertha von Suttner und Ingeborg Bachmann präsentiert, sowie von Journalist Eugen Freund, werden die musikalischen Darbietungen des „Collegium Musicum St. Magdalena“ und des Chors „Vocale St. Magdalena“ unter der Leitung von Franz Josef Isak begleiten.

Die bildende Kunst wird durch die Arbeiten von Renate Pirker und Gudrun Zikulnig ergänzt. Während Pirker mit ihren Skulpturen über Verletzlichkeit spricht, thematisiert Zikulnig mit ihren Installationen die Konzepte von Angst und Hoffnung. Die Botschaft, die sich durch das gesamte Projekt zieht, lautet: „Der Krieg hat kein weibliches Gesicht“. Diese Perspektive bringt die gravierenden Auswirkungen von Konflikten auf Frauen in den Fokus.

Social-Media-Challenge und Unterstützung für Jugendliche

Um das Projekt noch lebendiger zu gestalten, gibt es seit dem 20. April 2026 eine Social-Media-Challenge unter dem Hashtag #KunstStattKrieg. Menschen aus Kultur und Medien, darunter auch Bischof Josef Marketz, haben bereits ihre Teilnahme signalisiert. Es geht darum, Videos auf Instagram und Facebook zu teilen, um die Botschaft weiterzutragen. Ein besonderer Bonus: Die Diözese Gurk übernimmt den Ticketpreis für Kärntner Schülerinnen und Schüler unter 16 Jahren, was diesem kulturellen Highlight einen zusätzlichen Anreiz gibt.

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Das Vorhaben „Missa Contra Bellum“ ist mehr als nur ein Event – es ist ein eindringlicher Appell an unsere Gesellschaft. Es regt zum Nachdenken an und erinnert uns daran, dass Kunst und Kultur mächtige Instrumente für den Frieden sein können. Die Transformation der Kirchen in Völkermarkt und Umgebung zu Schauplätzen für diese wichtige Botschaft ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es bleibt abzuwarten, wie die Aufführungen vom Publikum aufgenommen werden und welche Diskussionen sie anstoßen werden.

Für alle, die sich für Kunst, Frieden und die Stimme der Frauen einsetzen, ist dies ein Termin, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Vielleicht wird das sogar der Beginn einer neuen Tradition in Kärnten – ein Weg, um durch Kunst den Frieden zu fördern und den Krieg in den Hintergrund zu drängen. Die Vorfreude ist groß!