In ländlichen Regionen, wo das eigene Auto oft die einzige Möglichkeit ist, von A nach B zu kommen, gibt es bald eine spannende Neuerung. Ein neues Ruftaxi-System wird in weiteren sechs Gemeinden im Bezirk Völkermarkt eingeführt, um die Mobilität der Bürger zu verbessern. Gerade außerhalb der Hauptverkehrszeiten kann es ja manchmal ganz schön schwierig sein, einen Bus oder Zug zu erwischen! Das „Postbus Shuttle Völkermarkt“ wird eine flexible Lösung bieten und ist eine Erweiterung des bereits im Vorjahr gestarteten Mikro-Öffentlichen Verkehrs, zu dem auch das „Postbus Shuttle Südkärnten“ gehört, das in Gemeinden wie St. Kanzian am Klopeiner See und Bleiburg aktiv ist.

Mit insgesamt fast 1000 Haltepunkten, davon 343 allein in der Stadtgemeinde Völkermarkt, wird das neue Ruftaxi eine wichtige Verbindung zwischen den Dörfern und der Stadt schaffen. Die weiteren beteiligten Gemeinden sind Diex, Eisenkappel-Vellach, Griffen, Ruden und Sittersdorf, die zusammen eine beachtliche Anzahl an Haltepunkten bieten. Die Buchung des Ruftaxis erfolgt ganz einfach mehrsprachig per Telefon oder App, und zwar mit einer Vorlaufzeit von mindestens 60 Minuten. Die Kleinbusse werden von Montag bis Freitag von 6 bis 19 Uhr und samstags von 8 bis 17 Uhr unterwegs sein. Die Preise orientieren sich an den Tarifen des Kärntner Verkehrsverbundes und beinhalten einen kleinen Komfortzuschlag von zwei Euro pro Person und Fahrt.

Ein Projekt mit Perspektive

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 613.400 Euro, die von den sechs Gemeinden anteilig getragen werden. Spannend ist, dass die Gemeinden Fördermittel beim Land Kärnten beantragen, das dem Vorhaben positiv gegenübersteht. Wenn alle Fördervoraussetzungen erfüllt sind, könnten sogar bis zu zwei Drittel der Kosten vom Land gefördert werden. Der früheste Starttermin für das Ruftaxi ist der 1. September 2026, wobei es natürlich von einer positiven Förderzusage und der Einhaltung gesetzlicher Fristen abhängt.

Doch warum ist das so wichtig? Das Bundesministerium für Verkehr hat in einem Forschungsprojekt zur nachhaltigen Mobilität in ländlichen Räumen einen Handlungsleitfaden veröffentlicht, der Kommunen unterstützen soll. Unter dem Titel „Nachhaltig mobil in ländlichen Räumen“ enthält dieser Praxisbeispiele aus ganz Deutschland, wie etwa Plusbuslinien, Bedarfsverkehre und Shuttles. Damit wird deutlich, dass die Herausforderungen in der ländlichen Mobilität nicht nur hierzulande, sondern auch in anderen Ländern ein Thema sind, das angepackt werden muss.

Neue Wege der Mobilität

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hebt die Notwendigkeit hervor, eine Verkehrspolitik zu verfolgen, die den Bedürfnissen sowohl von Stadt als auch Land Rechnung trägt. Denn in ländlichen Gebieten bleibt das Auto ein unverzichtbares Fortbewegungsmittel. Die Konzepte, die in dem Leitfaden vorgestellt werden, fördern eine breitere Verkehrsmittelwahl und verknüpfen verschiedene Transportmöglichkeiten miteinander. Multimodalität und Intermodalität sind hier die Schlüsselbegriffe, die auch für das neue Ruftaxi von Bedeutung sein könnten!

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Zusammengefasst, das neue Ruftaxi ist nicht nur eine praktische Lösung für die Mobilität der Bürger in Völkermarkt und Umgebung, sondern auch Teil eines größeren Trends hin zu nachhaltigen Verkehrsangeboten in ländlichen Regionen. Man darf gespannt sein, wie sich dieses Projekt entwickeln wird und ob es vielleicht sogar als Vorbild für andere Gemeinden dienen kann! Weitere Informationen sind auch in der Quelle zu finden, die hier verlinkt ist: Kleine Zeitung.

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