In der Nacht zum 7. Oktober 2025, während des Vollmonds, sorgte ein abgerissenes Pferd für Aufregung auf einer Wiese unweit der B70. Das Tier hatte sich einen nächtlichen Snack genehmigt und war von einer Polizeistreife der Polizeiinspektion Völkermarkt entdeckt worden. Der Vorfall, treffend mit dem Motto „High moon statt high noon“ tituliert, endete jedoch glimpflich: Der Pferdebesitzer konnte schnell ausfindig gemacht werden, und das Tier wurde wohlbehalten in seinen Stall zurückgebracht, wie klick-kaernten.at berichtet.
Die Polizei spielte eine entscheidende Rolle bei der Rückführung des Pferdes. Gegen 15:10 Uhr wurde das Tier zum ersten Mal gesichtet, als es ungeniert über die Wiese tappte. Glücklicherweise konnte die Polizei rasch handeln und sorgte dafür, dass das Pferd in Sicherheit zurückkehrte, ganz zur Erleichterung des Besitzers, dessen identität jedoch nicht veröffentlicht wurde, so die Kleine Zeitung.
Vollmond und seine Auswirkungen
Der Vorfall mit dem Pferd wirft zudem Fragen zu den Auswirkungen des Vollmondes auf Wildtiere und Verkehr auf. Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass die Anzahl der Wildunfälle in Vollmondnächten um beeindruckende 45,8 % ansteigt. Diese Forschung, durchgeführt von Kentaro Iio und Prof. Dominique Lord, analysierte Unfalldaten aus Texas über einen Zeitraum von zehn Jahren und wurde im Fachjournal „Transportation Research Part D“ veröffentlicht. Die Experten fanden heraus, dass trotz der erhöhten Wildaktivität bei Vollmondnächten, keine signifikanten Unterschiede bei Unfällen ohne Wildbeteiligung zwischen Voll- und Neumondnächten bestehen, wie grenzwissenschaft-aktuell.de feststellt.
Besonders in ländlichen Gebieten zeigte sich ein alarmierender Anstieg von Wildunfällen von bis zu 125 % während der hellen Nächte. Die Autoren der Studie warnen daher und empfehlen erhöhte Vorsicht beim Fahren unter diesen Bedingungen. Die Erhöhung der Verkehrssicherheit könnte unter anderem durch verbesserte Beleuchtung in ländlichen Gebieten und den Einsatz von Wildwarnreflektoren sowie verstärkte Notdienste an Vollmondnächten umgesetzt werden.
Der Vorfall mit dem Pferd und die begleitenden Studien verdeutlichen die Komplexität der Beziehung zwischen Natur und menschlichem Verhalten. Auch wenn das Pferd ohne größere Probleme zurückgebracht werden konnte, bleiben diese Themen wichtig für die Verkehrssicherheit und den respektvollen Umgang mit der Natur.