Heute ist der 9.06.2026 und die Region Völkermarkt hat Neuigkeiten, die sowohl in der Bauwirtschaft als auch in der Architektur für Aufregung sorgen. Thomas Scheriau hat kürzlich die Mehrheit am Kärntner Premium-Hausanbieter Griffner übernommen und wird nun auch als CEO das Unternehmen führen. Eine spannende Entwicklung, die die Branche aufmischen könnte!
Scheriau, der zuvor 15 Jahre bei Elk tätig war – davon mehr als 10 Jahre als Geschäftsführer – bringt einen reichen Erfahrungshorizont mit. Besonders bemerkenswert ist, dass Georg Niedersüß, der bisherige Geschäftsführer, dem Unternehmen als Gesellschafter und mit strategischem Fokus erhalten bleibt. Gemeinsam wollen sie die Stärken von Griffner neu definieren und das Unternehmen zukunftsfähig machen. Scheriau hat betont, dass er Architektur, Qualität und das Kundenerlebnis neu denken möchte. Seine Vision? Ein Griffner-Haus soll nicht nur ein architektonisches Statement sein, sondern gleichzeitig effizient und erschwinglich. Das klingt vielversprechend!
Ein Blick in die Zukunft von Griffner
Die Bauindustrie steht in Kärnten vor großen Herausforderungen. Es gibt rund 5.000 Unternehmen in der Branche, die einen Gesamtwert von etwa 2,7 Milliarden Euro erwirtschaften und etwa 40.000 Menschen beschäftigen. Trotz dieser Zahlen haben viele Bauvorhaben aufgrund gestiegener Baukosten, kreditpolitischer Hürden und einer unsicheren Wirtschaftslage stagnieren müssen. Sogar das geplante Auslaufen der KIM-Verordnung könnte den Wohnbau wieder ankurbeln – besonders wichtig für junge Menschen, die auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum sind.
Das Timing für Scheriau könnte also nicht besser sein. Der Standort in Griffen bleibt unverändert, was Stabilität in einer Zeit der Unsicherheit verspricht. Am 3. Juni wurden etwa 100 Mitarbeiter über die neue Eigentümer- und Führungsstruktur informiert. Die Vorfreude auf konkrete strategische Initiativen, die im Herbst 2026 vorgestellt werden sollen, ist spürbar. Scheriau hat bereits angekündigt, dass er die Branche hinterfragen und Verbesserungen im Hausbau erzielen möchte. Das könnte neue Impulse setzen!
Herausforderungen in der Bauwirtschaft
Die Bauwirtschaft, so sagt man, ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor in Kärnten. Trotzdem ist die Stimmung nicht nur euphorisch. WK-Präsident Jürgen Mandl und Bauinnungsmeister Robert Rauter betonen die Notwendigkeit, die Rahmenbedingungen für Investitionen zu verbessern. Nachhaltigkeit, Bürokratieabbau und die Förderung der Sanierung bestehender Gebäude sind zentrale Themen für die Zukunft. Auch der Fachkräftemangel ist ein drängendes Problem, das durch gezielte Nachwuchsförderung und Qualifizierung angegangen werden muss.
Die Herausforderungen sind groß, doch der Tatendrang der Branche ist ungebrochen. Der Tag der Kärntner Bauwirtschaft hat kürzlich gezeigt, dass es trotz aller Widrigkeiten einen Willen gibt, gemeinsam an einem Wachstum zu arbeiten. Die Bauwirtschaft ist nicht nur ein Konjunktur- und Beschäftigungsmotor, sondern auch ein Garant für leistbares Wohnen. Es bleibt spannend, wie sich die Entwicklungen rund um Griffner und die gesamte Bauwirtschaft in Kärnten entfalten werden.
Diese Neuigkeiten und die aktuellen Herausforderungen zeigen, wie dynamisch die Branche ist. Gerade jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Veränderungen herbeizuführen und neue Wege zu beschreiten. Man darf gespannt sein, welche Impulse Thomas Scheriau mit seiner Vision für Griffner setzen wird. Vielleicht wird ein Griffner-Haus bald das Sinnbild für eine neue Ära im Bauwesen in Kärnten?
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