Heute am 13. Juni 2026 ist ein ganz besonderer Tag in Völkermarkt. Der Together Point, ein Ort der Begegnung und des sozialen Engagements, lädt von 10 bis 15 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Der Laden, den es seit fünf Jahren gibt, hat sich dem Ziel verschrieben, genusstaugliche Lebensmittel vor dem Wegwerfen zu bewahren. Eine beeindruckende Frau, die maßgeblich zu diesem Erfolg beiträgt, ist Sonja Rainer. Die 68-Jährige engagiert sich hier ehrenamtlich und bringt es auf stolze 35 bis 40 Stunden pro Woche. Wow, das ist eine Menge Zeit!

Sonja Rainer begann vor viereinhalb Jahren als Lebensmittelretterin, und mittlerweile ist sie nicht nur aktiv im Laden, sondern unterstützt auch die 35 weiteren ehrenamtlichen Helfer, die regelmäßig im Together Point mitarbeiten. Hier wird nicht nur Lebensmittel gerettet, sondern auch ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen gefördert – ein Ziel, das der Together Verein, gegründet 2013, ganz klar in den Fokus rückt. Besonders beeindruckend ist die Gemeinschaft, die hier entsteht. Der Laden öffnet dreimal pro Woche und bietet nicht nur frische, gerettete Lebensmittel an, sondern auch einen Raum für soziale Interaktion.

Ein Ort der Hoffnung

Die Atmosphäre im Together Point ist herzlich und einladend. Man merkt sofort, dass hier Menschen zusammenkommen, die für eine gute Sache brennen. Es ist nicht nur ein Laden, es ist ein Stück Familie und Freundschaft. Die Initiative zeigt, wie viel Kraft in der Gemeinschaft steckt. Sonja und ihr Team setzen sich dafür ein, dass genießbare Lebensmittel nicht im Müll landen. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen darüber aufzuklären, wie wichtig es ist, Lebensmittel zu wertschätzen.

Lebensmittelrettung ist ein Thema, das nicht nur in Völkermarkt immer mehr an Bedeutung gewinnt. Auch in anderen Teilen Österreichs engagieren sich viele Menschen und Unternehmen für diese wichtige Sache. Zum Beispiel die ADEG-Filialen, die die App „Too Good To Go“ nutzen, um überschüssige, aber genießbare Lebensmittel zu vergünstigten Preisen anzubieten. Das ist eine tolle Idee! Filialen wie die ADEG Zeilinger in Neustadtl an der Donau oder der ADEG Vorderegger in Wald im Pinzgau sind nur einige Beispiele, die zeigen, dass auch im Handel ein Umdenken stattfindet.

Gemeinsam gegen die Verschwendung

In ganz Österreich gibt es zahlreiche engagierte Kaufleute, die sich dem Thema Lebensmittelrettung verschrieben haben. Die ADEG Rettersackerl, die Produkte mit bald ablaufendem Mindesthaltbarkeitsdatum zu reduzierten Preisen verkaufen, sind ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Im Jahr 2023 wurden rund 3.300 solcher Sackerl verkauft! Und das Engagement hört hier nicht auf. Viele Kaufleute arbeiten auch mit Initiativen wie „Foodsharing“ zusammen, um überschüssige Lebensmittel kostenlos weiterzugeben.

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Bei all diesen Initiativen wird deutlich: Lebensmittelrettung ist nicht nur eine Aufgabe für Einzelpersonen, sondern braucht eine breite Unterstützung aus der Gesellschaft. Menschen wie Sonja Rainer sind dabei unverzichtbar, denn sie zeigen, dass man mit Leidenschaft und Engagement viel erreichen kann. Und so wird die Zukunft vielleicht ein bisschen heller – Stück für Stück, Lebensmittel für Lebensmittel.