Am 26. April 2023 wird die traditionelle Wallfahrt der Pfarre St. Margarethen ob Töllerberg erneut stattfinden. Diese festliche Wanderung hat eine lange Geschichte und wurde bereits vor dem Ersten Weltkrieg durchgeführt. Früher dauerte die Wallfahrt zwei Tage und führte über den Magdalensberg. Im Jahr 1985 wurde sie von einigen engagierten Teilnehmern neu aufgebaut und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit.

Die Wallfahrt findet jedes Jahr am „Guter-Hirte-Sonntag“, dem dritten Sonntag nach Ostern, statt. Die Teilnehmer treffen sich um 5 Uhr morgens am Kirchplatz in St. Margarethen ob Töllerberg. Nach einem gemeinsamen „Vaterunser“ und dem Glockenläuten beginnt die Wanderung. Die erste Stunde führt bergauf über den Frankenberg, wo die Wanderer mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang belohnt werden.

Ein gemeinsames Erlebnis

Die Wallfahrt zieht auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Teilnehmer an, darunter Fritz Wetternig, der älteste Teilnehmer und Kreuzträger der Wallfahrt. Früher nahmen vor allem Bauern an der Wallfahrt teil, um für Landwirtschaft, Wetter, Verstorbene und eine gute Ernte zu beten. Spenden von älteren Gemeindemitgliedern, die nicht teilnehmen konnten, wurden gesammelt, um die Wallfahrt zu unterstützen.

Die Wanderroute führt über mehrere Stationen. Nach dem Frankenberg stoßen die Wallfahrer aus St. Georgen am Weinberg am Kermekreuz dazu, gefolgt von Teilnehmern aus Klein St. Veit in St. Michael ob der Gurk. In Linsenberg wird die Kirche umrundet, bevor eine halbe Stunde Pause im Gasthaus Poglitsch eingelegt wird. Nach der Rast geht die Wanderung über Wutschein, Sillebrücke nach Lassendorf und Haag. Eine Labestation sorgt dafür, dass alle Wallfahrer gut versorgt werden.

Ein feierlicher Abschluss

Gegen 11.15 Uhr erreichen die Teilnehmer das Zellerkreuz in Maria Saal, wo ein großer Treffpunkt stattfindet. Der Pfarrer empfängt die Wallfahrer und leitet einen feierlichen Akt ein. Viele Teilnehmer entscheiden sich, die 25 Kilometer wieder zurückzugehen, wobei Wetternig in diesem Jahr unsicher ist, ob er zurückwandern wird.

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Die Wallfahrt stellt nicht nur eine spirituelle Reise dar, sondern auch ein gemeinschaftliches Erlebnis, das die Menschen zusammenbringt. Weitere Informationen zur Pfarre St. Margarethen, ihrer Geschichte und Aktivitäten finden Interessierte auf der offiziellen Webseite der Katholischen Kirche Kärnten, die täglich Neuigkeiten aus den Pfarren und Organisationseinheiten der Diözese Gurk bereitstellt.

In einer Zeit, in der Gemeinschaft und Zusammenhalt immer wichtiger werden, ist die Wallfahrt ein Zeichen gelebten Glaubens und traditioneller Werte, die auch in der modernen Gesellschaft ihren Platz finden. Möge die diesjährige Wallfahrt ein unvergessliches Erlebnis für alle Teilnehmer werden!